Günstige Handy-Games bremsen Spielebranche aus
Rund 25 Millionen Deutsche spielen regelmäßig Computer- und Videospiele - die Popularität der günstigen Smartphone-Games zieht das Geld aus dem bisherigen Kerngeschäft der Spieleindustrie ab.

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Der Umsatz mit Konsolenspielen fiel in Deutschland im ersten Halbjahr um sieben Prozent auf 300 Millionen Euro, wie der Branchenverband BIU am Mittwoch mitteilte. Bei Spielen für mobile Geräte schossen die Erlöse im Jahresvergleich hingegen um 40 Prozent auf 20,4 Millionen Euro hoch. Auch in diesem Mobil-Geschäft stehen die bereits niedrigen Preise unter Druck: Der Absatz stieg sogar um 60 Prozent auf 10,8 Millionen Spiele.
Insgesamt legte der Branchenumsatz im ersten Halbjahr um ein Prozent auf 845 Millionen Euro zu. Insgesamt wurden 35 Millionen Spiele für PC, stationäre und mobile Konsolen sowie Handys und Tablets verkauft. Das waren sechs Prozent mehr als vor einem Jahr. Rund 25 Millionen Deutsche spielen regelmäßig Computer- und Videospiele, hieß es.
Der Bundesverband Interaktive Software (BIU) legte die Zahlen wenige Tage vor Beginn der Computerspielemesse Gamescom in Köln (15. bis 19. August) vor.










