Handyboom auch 2006 ungebrochen
2006 wurden 67 Prozent aller Telefonminuten mobil vertelefoniert. 2007 wird das Jahr der Datenkarten.

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Die Handyleidenschaft der Österreicher hat den
Mobilfunkern 2006 wieder ein Rekordjahr beschert. Highlight war
einmal mehr das Weihnachtsgeschäft und die Silvesternacht, die
offenbar halb Österreich mit SMS-Tippen verbrachte. Als Gewinner 2006
sehen sich nach Eigenangaben alle Anbieter, ergab ein Rundruf der
Austria Presse Agentur. 67 Prozent aller Telefonieminuten werden in Österreich laut
T-Mobile bereits über den Mobilfunk abgewickelt.
Durchbruch UMTS?
Und auch 2007 sollen die Kassen der Mobilfunker wieder süß
klingeln. Dabei hoffen die Netzbetreiber auf ein weiters Anziehen des
Datengeschäftes, dass durch die UMTS-Karten für Laptops bzw.
UMTS-Boxen für PCs 2006 den lange angekündigten Durchbruch schaffen
konnte.
Kundenzuwachs.
Marktführer Mobilkom Austria, Handytochter der börsenotierten
Telekom Austria, freute sich zum Jahresende über mehr als 3,6 Mio.
Kunden in Österreich, wobei 238.000 nach eigenen Angaben im Vorjahr
neu dazu kamen. Dies entspreche einer Verdopplung gegenüber 2005.
Verfolger T-Mobile Austria, durch die Übernahme von tele.ring 2006
zum ebenbürtigen Gegner der Mobilkom geworden, sieht sich wiederum
als Nummer 1 im mobilen Datenbereich.
Rekorde.
Die Nummer 3 am österreichischen Markt, One, heftet sich mit "4 zu
0" den erfolgreichsten Tarif des Jahres auf ihre Fahnen. Dieses
Angebot und die zu One gehörende Diskontmarke "Yesss!" hätten die
Zahl der Kunden auf über 2 Mio. anwachsen lassen, so One. Der reine
UMTS-Anbieter "3" (Hutchison), Nummer 4 in Österreich, vermeldete
eine Rekord bei Datenprodukten. Mittlerweile würde bereits jeder
vierte Vertragsabschluss ein Datenprodukt betreffen.
Der Handywertkartenanbieter Tele2UTA, der das Mobilfunknetz von
One nutzt, hat eigenen Angaben zufolge mit der "Champion"-Wertkarte
gepunktet. Diese sei insbesondere zu Weihnachten im Elektrofachhandel
besonders stark nachgefragt worden.










