Schulfreund stellte Nacktfotos ins Netz
Ein 14-Jähriger soll eine zwölfjährige Schülerin aus Kärnten zur Erstellung von verbotenen Fotos genötigt haben. Der Staatsanwalt prüft nun den Fall.

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Neue Details in der Foto-Affäre um eine zwölfjährige Kärntner Schülerin. Wie exklusiv berichtet, sind vor Kurzem auf Facebook Nacktfotos des Mädchens aufgetaucht. Es geht um eine Kategorie von Fotos, deren Betrachten bereits strafbar ist.
Wie sind die Fotos entstanden und wer hat sie im Internet verbreitet? Derzeit stellt sich der Fall so dar: Eine Schulfreundin der Zwölfjährigen stellte Nacktfotos von sich auf Facebook. Das sprach sich schnell herum. Daraufhin wurde sie in der Schule gemobbt. Die Zwölfjährige wollte ihrer Freundin helfen und Burschen ablenken. Sie machte deshalb mit Selbstauslöser von sich Nacktfotos und schickte sie einem Schulfreund. Der 14-Jährige meinte, die Fotos seien zwar "nett", aber sie müsse schon etwas "Besseres" machen. Wenn sie das nicht tue, dann würde er die Nacktfotos verbreiten. Sie machte dann tatsächlich Fotos, welche die Grenze des Erlaubten überschreiten. Die Schülerin schickte diese dann zur alleinigen Ansicht dem Burschen. Dieser nutzte ihr Vertrauen aber aus und leitete es Freunden weiter. Und diese stellten die Fotos dann prompt auf Facebook.
Das Mädchen steht seitdem unter Schock und geht nicht mehr zur Schule. Am Donnerstag saß es weinend mit seinen Eltern und dem Burschen bei der Polizei. Auch der 14-Jährige weinte bei der Befragung. Die Jugendlichen hatten die Tragweite ihres Handelns nicht abschätzen können. Wenn die Ermittlungen der Polizei fertig sind, wandert der Akt zur Staatsanwaltschaft. Auch das Jugendamt wird eingeschaltet. Für den 14-Jährigen oder einen seiner Freunde könnte es sogar ein gerichtliches Nachspiel geben.










