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Zuletzt aktualisiert: 25.04.2012 um 10:16 UhrKommentare

Internet-Betrüger fischen nach Bankdaten

Beim Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten häufen sich Anfragen wegen so genannter Phishing-Mails. Die AK rät: "Persönliche Daten nie preisgeben und die E-Mails sofort löschen."

Foto © Fotolia: Klaus Eppele

Beim Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten häufen sich Anfragen wegen so genannter Phishing-Mails, mit denen geheime Daten von Bankkunden ausspioniert werden. Betrüger haben es vor allem auf Kreditkartennummern, Kennwörter und Codes abgesehen. Die AK rät: "Persönliche Daten nie preisgeben und die E-Mails sofort löschen."

Heikle Daten nie preisgeben

Gefährliche E-Mails machen derzeit in Kärnten die Runde. Betrüger bedienen sich darin des Namens und des Logos der Kreditkartenfirma Paylife Bank GmbH und fordern die Empfänger auf, heikle Daten preiszugeben. In dem Mail heißt es wörtlich: "Ihr Konto wurde vorübergehend für neue Sicherheits-Updates gesperrt. Ihr Konto wird freigeschaltet, wenn Sie ihre Identität bestätigen." In einem beigefügten Formular wird dann nach geheimen Daten wie Kreditkartennummer und verschiedenen Codes verlangt. Laut AK-Konsumentenschützerin Susanne Kalensky handelt es dabei um so genannte Phishing-Attacken, bei denen die Täter nach Daten der Benutzer fischen, um diese zu schädigen: "Das ist nichts anderes als Betrug."

Hinweise auf Betrug

Die Konsumentenschützerin versichert, dass eine echte Bank niemals Kundendaten per E-Mail, SMS oder Telefon abfragen würde. Ein weiterer Hinweis auf einen Betrug ist, dass die E-Mails meist voller Schreibfehler sind. Im aktuellen Fall heißt es wörtlich: "Bitte laden Sie das Formular aus und füllen Sie alle Schritte." Laut Kalensky komme dies daher, dass die Betrüger ihre E-Mails automatisch übersetzen.

Wer solche E-Mails erhält, sollte sie am besten ungeöffnet löschen. "Schon das Anklicken des Formulars könnte reichen, um unerwünschte Programme oder Viren auf den Computer zu laden", erklärt Kalensky. Wer das Formular bereits ausgefüllt und abgeschickt hat, sollte sich sofort mit seiner Bank in Verbindung setzen und alle Codes sperren lassen.


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