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    Zuletzt aktualisiert: 03.04.2012 um 18:29 UhrKommentare

    Heftiger Zwist um Zukunft der SIM-Karte

    In Österreich gibt's mehr SIM-Karten als Einwohner. Ohne sie geht in der mobilen Kommunikation gar nichts. Jetzt ist ein Streit über die neue SIM-Generation entbrannt.

    Foto © lily - Fotolia.com

    In Österreich gibt es deutlich mehr SIM-Karten als Einwohner. SIM-Karten (siehe Lexikon) sind gewissermaßen das Bindeglied zwischen Mobiltelefon und dem jeweiligen Netzbetreiber. Diese kleinen Plastikkarten enthalten einen Speicherchip, der wiederum sämtliche Daten enthält, die für Telefonverbindungen und Identifikation des Benutzers notwendig sind. Kurz: Ohne SIM-Karte geht in der mobilen Kommunikation eigentlich gar nichts.

    Derzeit stehen entscheidende Debatten über die nächste Generation dieser SIM-Karten an. Was soll sich ändern? Die SIM-Karten sollen in erster Linie kleiner werden, es wird nach einem gemeinsamen Standard für sogenannte Nano-SIM-Karten gesucht.

    Zwist in der Branche

    In Smartphones kommt schon heute oft eine kleinere Micro-SIM zum Einsatz. Die Nano-SIM soll dann nur noch ein Drittel der bereits verkleinerten Karten ausmachen und etwas dünner sein. Wozu eigentlich? Der Platz in den Handy-Gehäusen ist begrenzt, zumal die Geräte immer dünner und leichter werden sollen. "Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Prozessor- und die Akkuleistung", betont Axel Deininger, Manager beim SIM-Karten-Hersteller Giesecke & Devrient in einem Interview mit "areamobile". Für die Weiterentwicklung, etwa von mobilen Bezahl- oder Ticketfunktionen ist die aktuelle Debatte rund um die neuen SIM-Karten entscheidend.

    Bisher ist die Entscheidung für den neuen Standard jedoch an einem Zwist zwischen Apple und Nokia gescheitert. Eine Lösung wird es frühestens Ende Mai geben. Zuständig ist die europäische Standardisierungsorganisation ETSI. Die Positionen könnten unterschiedlicher kaum sein. Apple will die Technik der heutigen SIM-Karten weitgehend beibehalten und sie einfach von der bisher üblichen Plastik-Umrandung befreien. Der Vorteil: Mittels Adapter könnten diese SIM-Karten auch in älteren Geräten verwendet werden. Die Koalition aus Nokia, Motorola und RIM setzt hingegen auf ein gänzlich anderes System, das nicht mit bisheriger Technologie kompatibel wäre. Apple will die Patente für den neuen Standard kostenlos lizenzieren. Voraussetzung: Auch die anderen Patentinhaber sollen auf Lizenzeinnahmen verzichten. Doch die meisten dieser Patente liegen bei Nokia - und die Finnen legen sich quer.

    MANFRED NEUPER MARKUS ZOTTLER

    Lexikon

    Millionen SIM-Karten sind hierzulande in Verwendung. Damit entfallen auf jeden Österreicher 1,6 SIM-Karten. Karl-Heinz Grasser brachte die Karte in die Medien - weil er acht davon verwendet.

    SIM steht englisch für Subscriber Identity Module, was übersetzt "Teilnehmer-Identitätsmodul" bedeutet.

    Diese SIM-Karten sind Chipkarten, die in ein Mobiltelefon gesteckt werden und der Identifikation der Nutzer im jeweiligen Netz dienen. Die Karte umfasst einen kleinen Prozessor und einen Speicher.

    SIM-Karten haben keine unbegrenzte Lebensdauer. Jeder Schreibvorgang belastet die Karte. Die meisten Karten überleben 100.000 solcher Vorgänge.

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