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    Zuletzt aktualisiert: 24.10.2011 um 14:14 UhrKommentare

    Google stellt Galaxy Nexus und Android 4 vor

    Nachdem Apple vor Kurzem sein neues iPhone 4S präsentiert hat ist nun Google an der Reihe. Das neue Referenzmodell Galaxy Nexus ist das erste Smartphone mit dem neuen Android 4 "Ice Cream Sandwich" und bringt viele Neuerungen.

    Foto © Reuters

    Schon seit Langem erwartet haben Google und Samsung das erste Smartphone mit der neuen Android-Version "Ice Cream Sandwich" vorgestellt. Das Gerät heißt Galaxy Nexus und wird von Google direkt vertrieben. Handys der Nexus-Reihe gelten immer als Referenzmodell und können als direkte Konkurrenten zum iPhone gesehen werden. Sie werden als mit einem unveränderten Android ausgeliefert.

    Schon im Vorfeld war einiges über das neue Galaxy Nexus bekannt geworden, das sich nun bestätigt. Das Smartphone ist mit einem Dual-Core Prozessor mit 1,2 Gigahertz bestückt. Ein Gigabyte Ram-Speicher sorgt für die nötige Geschwindigkeit. Es gibt zwei Ausführungen mit 16 beziehungsweise 32 Gigabyte Speicherplatz. Wie schon beim Vorgängermodell, dem Nexus S, fehlt ein Steckplatz für die SD-Karte. Eine weitere Gemeinsamkeit: Das Handy ist leicht gebogen.

    Ein generelles Leiden aller Smartphones ist der starke Stromverbrauch. Deshalb wurde das Galaxy Nexus mit einem vergleichsweise starken 1.750 mAh Akku ausgestattet. Länger als zwei Tage dürfte aber auch diese Batterie nicht halten. Das Display hat eine Diagonale von 4,65 Zoll.

    Überraschend ist, dass Google bei der Kamera nicht nachgerüstet hat. Gleich wie das Nexus S ist das Galaxy Nexus mit einer fünf Megapixel Kamera ausgestattet. Eine Frontkamera mit 1,3 Megapixel macht Videotelefonieren möglich.

    Allerdings wurde "Ice Cream Sandwich" mit einer deutlich besseren Kamera-Software ausgestattet. Aufnahmen sollen nun ohne Verzögerung möglich sein. Es gibt eine Bildstabilisierung, Gesichter werden erkannt und das Hochladen zu den unterschiedlichen Sozialen Netzwerken erleichtert.

    Die Hardware war bei der Präsentation eigentlich Nebensache. Das Hauptaugenmerk liegt am neuen Android 4 "Ice Cream Sandwich". Es gibt allerlei Verbesserungen zum Vorgänger-System.

    Die Widgets sind deutlich flexibler und lassen sich besser an den Startscreen anpassen. Auch die Folder wurden überarbeitet. Wenn man Apps übereinander schiebt, wird ein neuer Folder erstellt. Außerdem gibt es eine Favoriten-Leiste. Hier tummeln sich die beliebtesten Apps. Zusätzlich wurden fast alle mitgelieferten Google-Apps überarbeitet, von Gmail bis zu den Kontakten.

    Bereits durchgesickert war die Information, dass Screenshots möglich sind. Ein Feature, das die Fangemeinde begeistert hat. Ein sehr nettes Sicherheits-Feature ist die Sperre per Gesichtserkennung – die Frontkamera macht es möglich.

    Fazit: Bei der Hardware gibt es wenige Überraschungen. Das Galaxy Nexus hat eine ähnliche Ausstattung, wie andere Top-Modelle auf Android-Basis. Besonders wird es erst durch das neue Android, das deutlich verbessert wurde. Ab November wird das Gerät in Österreich erhältlich sein. Der Preis dürfte zwischen 650 und 700 Euro liegen. Das Vorgängermodell ist inzwischen für 199 Euro zu haben. Google hat bestätigt, dass auch das Nexus S auf Android 4 upgedatet werden kann.

    Bereits am Dienstagabend schickte der US-Konzern Motorola sein neues Spitzen-Smartphone mit Android ins Rennen und ließ dafür auch den bewährten Markennamen Razr aufleben. Das Droid Razr hat einen Doppelkern-Prozessor und verbindet sich über den schnellen Mobilfunk-Standard LTE mit dem Internet. Es läuft allerdings nicht mit "Eiswaffel"-Android, sondern der Vorgängerversion. Unter dem Namen Razr hatte Motorola vor einigen Jahren mit großem Erfolg Klapphandys verkauft.

    Der Smartphone-Markt wird inzwischen von Android beherrscht, auf das mehrere Hersteller zugreifen. Wettbewerber wie Apple und Microsoft greifen die Partner der Plattform aber mit Patentklagen an.

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    ROMAN HUBER, APA

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