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Zuletzt aktualisiert: 01.04.2011 um 17:08 UhrKommentare

Google-Schneemobil in Tiroler Alpen

Googles "Street View" verlässt die Straße. In Tirol werden mit einem Schneemobil 238 Kilometer Piste für den Service des Internet-Giganten fotografiert. Das Vorhaben wird von Touristikern begrüßt.

Foto © Birgit Pichler, KK

Der vielerorts heftig umstrittene Google Online-Straßenatlas "Street View" ist am Freitag erstmals auf den Skipisten Österreichs unterwegs gewesen. Erstes Skigebiet war das im Tiroler Paznauntal gelegene Ischgl. Das Schneemobil startete auf der 2.320 Meter Seehöhe gelegenen Idalp, um Bilder der 238 Pistenkilometer der Silvretta Arena einzufangen, hieß es in einer Presseaussendung. 2010 hat ein Schneemobil das erste Mal Aufnahmen von Pisten - damals im kanadischen Whistler bei den Olympischen Winterspielen - gemacht.

In Zukunft soll auch eine virtuelle Pistenabfahrt über die längste Piste in Ischgl, die "Eleven" von der Greitspitze über die Idalp bis in den Ort - möglich sein. Bis auf den 2.864 Meter hohen Palinkopf sei das "Snow View-Mobil" unterwegs gewesen. Aus den Aufnahmen werde Google 360-Grad-Ansichten anfertigen, die dem Internetnutzer "ein virtuelles Herunterflitzen von Österreichischen Skipisten" und das "Erkunden des Bergpanoramas" ermöglichen soll. Dieser technische Vorgang könne aber laut dem Suchmaschinenanbieter Monate dauern.

Entgegen vieler kritischer Stimmen aus anderen Ländern wurde das Pionierprojekt von den Tiroler Touristikern begrüßt. "Damit werden sich unsere Gäste ein noch besseres Bild unserer tollen Abfahrten und Beförderungsanlagen machen können", meinte Tourismusdirektor Alfons Parth. Laut Google werde man das Schneemobil auch in anderen beliebten, österreichischen Skigebieten wie beispielsweise Sölden einsetzen.


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