Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 01. November 2014 01:38 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Apple-Chef Cook outet sich A Game of Blocks Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Multimedia Nächster Artikel Apple-Chef Cook outet sich A Game of Blocks
    Zuletzt aktualisiert: 15.02.2011 um 21:44 UhrKommentare

    Apple lässt die Muskeln spielen

    Im Streit zwischen Medienhäusern und Apple um iPad-Abos hat das kalifornische Unternehmen jetzt einen Beschluss vorgelegt. Das Ergebnis: Apple schneidet künftig kräftig mit.

    Foto © Reuters

    Wählen die Nutzer die bequeme Bestellmöglichkeit innerhalb der App, verdient Apple kräftig mit. Apple will bei Zeitungsabos auf dem iPad 30 Prozent für sich behalten. Das Geschäftsmodell für Software im App Store des Unternehmens werde auch für inhaltliche iPad-Angebote wie Zeitungen, Zeitschriften, Videos oder Musik übernommen, teilte Apple am Dienstag mit.

    Diesen Anteil sollen beispielsweise die "New York Times", die Internetvideothek Netflix und der Musik-Anbieter Rhapsody an Apple weiterreichen, wenn Kunden über den App-Store abonnieren. Die Verleger können nur noch darüber entscheiden, wie hoch Preis und die Länge des Abonnements ausfallen. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) erklärte, er werde den Beschluss zunächst prüfen und am Mittwoch eine Stellungnahme vorlegen.

    Experten hatten den Schritt lange erwartet. "Apple lässt seine Muskeln spielen und versucht, nicht nur die Stärke des iPads und seiner Anwendungen zu seinem Vorteil zu nutzen, sondern auch das Bezahlsystem von iTunes", sagte Analyst Yair Reiner von Oppenheimer. Viele Verleger setzen darauf, dass die Einfachheit des Bezahlsystems Kunden anlockt und die Einnahmen die Gebühren wieder wettmachen. Andere haben bereits angekündigt, sich nach Alternativen umzuschauen. Konkurrent Google soll den Aufbau eines digitalen Zeitungskiosks prüfen.

    Zwei Möglichkeiten

    Der Beschluss lässt den Verlegern zwar die Möglichkeit, ihren Kunden ein Abonnement außerhalb der iPad-App anzubieten. In diesem Fall müssen sie die Bestellmöglichkeit aber zusätzlich auch innerhalb der App zu mindestens den gleichen Konditionen bereitstellen. Nur bei diesen "In-App-Käufen" kassiert Apple einen Anteil von 30 Prozent. Erfahrungsgemäß bevorzugen die meisten App-Nutzer eine Bestellung direkt in der Anwendung gegenüber dem Umweg etwa auf Website des Anbieters.

    Im Streit zwischen Apple und Verlagen um den Zugriff auf die Kundendaten soll die Entscheidung bei den Nutzern liegen. Mit ihrer Zustimmung würden Name, E-Mail-Adresse und Postleitzahl übermittelt, teilte Apple mit. Die App-Anbieter könnten bei den Nutzern auch nach anderen Informationen fragen, müssten dies jedoch klar kenntlich machen.

    Der europäische Zeitungsverlegerverband (ENPA) hat Apple kürzlich aufgefordert, den Medienhäusern bei ihren Angeboten für den Tablet-Computer iPad kein bestimmtes Geschäftsmodell vorzuschreiben. Die Zeitungsverlage sollten die Freiheit haben, das von ihnen bevorzugte Bezahlsystem für Inhalte auf dem iPad auszuwählen und den Preis selbst festzulegen.

    Apple hat 2010, im Jahr der Markteinführung, bereits rund 15 Millionen iPads verkauft und sich damit einen Marktanteil von rund 85 Prozent bei Tablet-Computern gesichert. Die Verlage begrüßten das Gerät zunächst begeistert als neuen digitalen Absatzkanal, kritisierten aber das Geschäftsmodell von Apple.


    Aufwind für Android?

    Angesichts des Streits liebäugeln US-Verleger bereits verstärkt mit der konkurrierenden Android-Plattform von Google.

    So kündigte am Montag das Medienhaus Condé Nast an, dass digitale Ausgaben des Tech-Magazins "Wired" und der Zeitschrift "New Yorker" von Frühjahr an auch für Android-Geräte verfügbar sein sollen. Wenige Tage zuvor hatte auch das Medienhaus Time ein digitales Abo-Modell für sein Sport-Magazin "Sports Illustrated" auf Android vorgestellt.

    Mehr Multimedia

    Mehr aus dem Web

      Apps für alle

      Montage

      Nach iPhone- und iPad-App steht jetzt die Android-App der Kleinen Zeitung bereit: Für fabelhaft komfortablen Lesespaß, jederzeit und überall.

      Apps, Apps, Apps

       




      Fotoserien

      Das sind iPad Air 2 und iPad mini 3 

      Das sind iPad Air 2 und iPad mini 3

       

      Facebook & Co

      Foto: KLZ/rare (Fotolia.com)

      Immer vernetzt: Die Kleine Zeitung gibt es auch auf Facebook und Twitter - werden Sie Fan!

       

      Newsletter

       

      Immer informiert

      RSS-Feeds

      Immer aktuell: Die wichtigsten News direkt abonnieren.

      Mobil informiert

      Immer dabei: Die Kleine Zeitung gibt es auch auf dem Handy.

       


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!