Die IFA in Berlin feiert Geburtstag
Die Berliner Funkausstellung IFA ist eine der ältesten deutschen Industriemessen und gilt als weltgrößter Branchentreff in der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik. Vom 3. bis 8. September findet sie zum 50. Mal statt.

Foto © APAImmer größer, besser, schneller: Die Unterhaltungselektronik-Branche entwickelt sich rasant weiter
Das neue Angebot Haushaltselektronik trug der IFA nach Messeangaben auf Anhieb auch in diesem Segment die Führungsrolle ein. Die Messe Berlin erwartet zur 50. Auflage der Schau vom 3. bis 8. September mehr Aussteller als im Vorjahr, als es 1.164 waren.
Entwicklungsbegleiter der Unterhaltungselektronik
Die Geschichte der IFA - die erste Funkausstellung gab es 1924 - zeichnet auch die Entwicklung der Unterhaltungselektronik rund um den Globus nach. Erste Radioempfänger, Transistoren, die CD, der Videorekorder - sie alle waren auch einmal IFA-Neuheiten. In diesem Jahr dreht sich alles wieder um flache TV-Geräte mit hoher Auflösung, die Branche setzt große Hoffnung in 3D-TV.
Die IFA war oft auch Bühne für besondere Anlässe. 1926 wurde das Berliner Wahrzeichen Funkturm übergeben, und es gab die erste Live-Rundfunksendung vom Messegelände. 1930 eröffnete Nobelpreisträger Albert Einstein die Messe. 1967 startete der damalige deutsche Vizekanzler und spätere Kanzler Willy Brandt das Farbfernsehen in Deutschland.
Weihnachten naht
Auf der Messe wird vor allem für das Weihnachtsgeschäft geordert. Im vergangenen Jahr belief sich die Auftragssumme auf einen Rekordwert von mehr als drei Mrd. Euro. Rund 230.000 Menschen strömten durch die Hallen.










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