Speichermedien und Endgeräte schrumpfen
Speichermedien werden ständig kleiner - und fassen dennoch immer größere Datenmengen. Auch die Endgeräte werden winziger.

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Vor einigen Monaten sorgten Ingenieure der North Carolina State University für weltweites Aufsehen. Sie präsentierten einen Speicherchip mit einem Fassungsvermögen von einem Terabyte. Der Chip ist dabei nicht größer als ein Fingernagel. Ein Terabyte entspricht 1000 Gigabyte - mit dieser Kapazität lassen sich 250 Millionen Seiten Text oder 250.000 Fotos oder 400.000 Musiktitel speichern. Dieser Prototyp weist die Richtung. Die Miniaturisierung der High-Tech-Welt schreitet voran. So präsentierte die Firma SanDisc dieser Tage die bis dato kleinste Festplatte mit einem Speichervolumen von 64 Gigabyte. Diese sogenannte iSSD-Festplatte ist in etwa so groß wie eine Briefmarke und wiegt weniger als eine Büroklammer. Der Speicher reicht für rund 25.000 Musiktitel.
Der Hintergrund für die immer kleiner und leichter werdenden Speichermedien ist banal. Auch die Endgeräte, in die sie eingebaut werden, werden immer kleiner und leichter. So rühmt sich etwa Sony seit Kurzem damit, mit dem Xperia X10 Mini das aktuell kleinste Multimedia-Handy mit berührungsempfindlichem Display auf dem Markt zu haben. Tatsächlich ist das Handy kleiner als eine Kreditkarte und ungefähr so dick wie eine Zündholzschachtel. Das Gewicht liegt bei 88 Gramm, das ist kaum mehr als ein Packerl Manner Schnitten auf die Waage bringt.
Auch USB-Sticks, die etwa einen Laptop mit drahtlosem Internet (Wlan) verbinden, lassen sich schon problemlos in einen Setzkasten stellen. So brachte die Firma "Buffalo" in den USA vor wenigen Tagen einen Wlan-Stick mit USB-Anschluss auf den Markt, der nicht einmal zwei Zentimeter lang ist.











