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Zuletzt aktualisiert: 30.07.2010 um 15:36 UhrKommentare

Graz bietet "City-Guide"-App für iPhone und iPad

Virtuelle Führung durch das Weltkulturerbe "Altstadt": Karten, Fotos und historische Infos sind offline verfügbar. Graz ist die erste Stadt Österreichs mit einem virtuellen Reiseführer in dieser Art.

Ab August wird der "Urban Touch City Guide" für iPad und iPhone verfügbar sein

Foto © Erwin ScheriauAb August wird der "Urban Touch City Guide" für iPad und iPhone verfügbar sein

Ein elektronischer Reiseführer für die Grazer Altstadt ist am Donnerstag von Bürgermeister Siegfried Nagl (V) vorgestellt worden. Ab August wird der "Urban Touch City Guide" für iPad und iPhone verfügbar sein und soll Interessierte auf einen virtuellen Rundgang durch das UNESCO-Weltkulturerbe mitnehmen. Laut Nagl sind Erweiterungen des Programms wie zum Beispiel Eventkalender möglich.

"Urban Touch - Graz City Guide on iPhone" heißt die Anwendung mit vollem Namen. Sie kann ab 15. August kostenlos in Apples "App Store" heruntergeladen werden. Geboten werden u.a. rund 600 Fotos und historische Hintergründe zum Grazer Weltkulturerbe. Ein Stadtplan sowie Luftbilder sind ebenfalls verfügbar. Sobald man die App heruntergeladen hat, sind alle Infos offline verfügbar.

So wird keine Internetverbindung benötigt, um sich durch die 40 Sehenswürdigkeiten zu klicken oder die nach Themen geordnete Rundgänge nachzuspazieren. "Es soll Lust darauf machen, das Original zu besichtigen", so Helmut Pierer, dessen Firma "Arch'In" mit der Stadt Graz für die Inhalte des Guides verantwortlich zeichnet. In Zukunft sollen noch weitere Stadtgebiete und Sehenswürdigkeiten in das Programm aufgenommen werden.

Graz ist die erste Stadt Österreichs mit einem virtuellen Reiseführer in dieser Art. Laut Oliver Bernecker, Geschäftsführer der für die technische Umsetzung verantwortlichen Firma "exthex", wäre ein Ausbau des Angebots möglich: So könnte die Palette beispielsweise um Veranstaltungskalender oder Routenplaner für Öffis und Radfahrer erweitert werden. Nagl kann sich auch Gastro- und Shoppingguides vorstellen, die eine mögliche Einnahmequelle darstellen könnten. Eine Anpassung der Software für andere Plattformen - wie z. B. Android und Microsoft - ist in Planung, sei allerdings, so Nagl, "eine Finanzierungsfrage".


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Foto © Foto Fischer/Stadt Graz

Bild vergrößernDie Anwendung wurde am Donnerstag in Graz präsentiertFoto © Foto Fischer/Stadt Graz

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