Kriminelle keilen Kuriere für Geldwäsche bei Facebook & Co.
Bei Facebook findet man nicht nur Freunde, sondern auch jede Menge obskure Jobangebote: Die Anwerbung von Kurieren mit zweifelhaften Teilzeit-Jobangeboten boomt wie nie zuvor. Nicht selten werden enorme Löhne in Aussicht gestellt.

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Soziale Netzwerke werden nach Angaben der IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab von Cyberkriminellen gezielt zur Anwerbung von Kurieren zur Geldwäsche genutzt. Diese sogenannten "Money Mules" transferieren illegale Gewinne von einem Konto auf ein anderes und waschen das Geld so. Angeworben würden die Geldwäscher zumeist über Spam-Mails mit zweifelhaften Teilzeit-Jobangeboten, berichtete Kaspersky Lab.
Lukrative Angebote
In einer Facebook-Gruppe stellten die Kriminellen ihren potenziellen Opfern jetzt einen Monatslohn von über 6.000 US-Dollar (5.017 Euro) in Aussicht, bei einer angeblichen Wochenarbeitszeit von weniger als 18 Stunden. Diese Facebook-Gruppe habe schon mehr als 224.000 Mitglieder. Es sei zu vermuten, dass das ein oder andere Gruppenmitglied auf den Trick hereingefallen und als Geldkurier missbraucht worden sei, erklärte Kaspersky Lab. Das Unternehmen rät zur Vorsicht bei zweifelhaften Jobangeboten egal ob diese per E-Mail, Instant-Messaging oder sozialem Netzwerk kommen.










