Apple: Das iPhone als Geldmaschine
Das iPhone erweist sich für Apple auch im ersten Quartal als Goldgrube. Der Gewinn kletterte auf 3,38 Milliarden Dollar nach 2,26 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal.

Foto © APMultimedia-Objekt der Begierde: das iPhone
Apple hat im ersten Quartal die Erwartungen des Marktes dank des iPhone-Handys deutlich übertroffen. Der Gewinn kletterte auf 3,38 Milliarden Dollar nach 2,26 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal, teilte Apple am Montag nach Börsenschluss mit. Der Umsatz legte auf 15,68 Milliarden Dollar von 11,9 Milliarden Dollar zu. Analysten hatten mit einem Umsatz von rund zwölf Milliarden Dollar gerechnet. Beim Gewinn je Aktie hatten sie 2,09 Dollar prognostiziert, Apple erreichte 3,67 Dollar. Das Quartal endete am 26. Dezember und beinhaltete somit das wichtige und traditionell umsatzstarke Weihnachtsgeschäft.
Bündnis mit Microsoft
Im Hintergrund schmiedet Apple Medienberichten zufolge ein Bündnis mit Microsoft gegen den Suchmaschinen-Spezialisten Google. Apple verhandele mit dem Softwarekonzern darüber, die Google-Suche auf dem "iPhone" durch Microsofts Suchmaschine Bing zu ersetzen, berichtet die "BusinessWeek" am Mittwoch. Die Gespräche dauerten bereits einige Wochen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf zwei mit der Sache vertraute Personen. Sprecher sowohl von Apple als auch von Microsoft wollten dies allerdings nicht kommentieren.
Die Rivalität zwischen Apple und Google spitzt sich vor allem auf dem Mobilfunkmarkt immer mehr zu. In der Vergangenheit hatten die Unternehmen immer wieder partnerschaftlich zusammengearbeitet, Google-Chef Eric Schmidt saß beispielsweise bis Ende 2009 im Aufsichtsrat von Apple. Inzwischen tritt Google aber unter anderem mit seinem ersten eigenen Smartphone, dem Nexus One, direkt gegen Apples erfolgreiches "iPhone" an. Mit Plänen für Werbeschaltungen auf mobilen Geräten dürfte Apple wiederum dem Internet-Konzern in die Parade fahren.










