Gefährliche Chemikalien in Elektronikgeräten
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt vor Schadstoffen in Elektronikgeräten: Besonders enntäuschend fallen etwa Produkte von Dell und Samsung aus - Apple, Sony und Nokia zeigen jedoch, wie man es richtig macht.

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"Während inzwischen fast alle Produkte von Apple, Nokia und Sony Ericsson ohne gefährliche Chemikalien gefertigt werden, enttäuschen jene von Dell, Lenovo, LGE und Samsung", hieß es in einer Aussendung. All diese Unternehmen hätten einen Ausstieg aus PVC (Polyvinylchlorid) und bromierten Flammschutzmitteln (BFR) bis Ende 2009 versprochen.
"Es wird höchste Zeit, dass auch diese Unternehmen ihre Ankündigungen in die Tat umsetzen", forderte Claudia Sprinz, Konsumentensprecherin von Greenpeace. "Wirklich umweltbewusste Hersteller bieten nicht nur Elektronikprodukte an, die frei von PVC, BFR und chlorierten Flammschutzmitteln sind, sondern unterstützen zudem das gesetzliche Verbot dieser gefährlichen Chemikalien", so Sprinz.
Gute Aussichten
"2010 sollte jedenfalls ein erfreuliches Jahr werden, weil viele neue PC und TV-Geräte auf den Markt kommen werden, die bereits frei von gefährlichen Chemikalien sind", sagte die Greenpeace-Sprecherin. "Sogar Firmen wie Cisco, die keine Produkte für Endverbraucher herstellen, haben sich zu einem Ausstieg aus problematischen Chemikalien verpflichtet. Für all die Unternehmen hingegen, die diese wichtige Entwicklung auch 2010 verschlafen, wird der Zug in Richtung grüne Elektronik dann wohl endgültig abgefahren sein."










