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Zuletzt aktualisiert: 29.10.2009 um 19:50 UhrKommentare

Herold.at und ORF.at haben die Nase vorn

Österreicher sind bei der Internetnutzung offenbar Gewohnheitstiere. Die meistaufgerufene Internetseite in Österreich war auch im zweiten Quartal 2009 (ÖWA) "Herold.at".

Foto © AP | Sujetbild

Laut der am Donnerstag veröffentlichten Studie der Österreichischen Webanalyse (ÖWA) kommt das elektronische Telefonbuch auf 1,6 Millionen Nutzer pro Monat, das entspricht einer Reichweite von 31,4 Prozent. Bei den Dachangeboten hatte wie gewohnt das Netzwerk von ORF.at mit einer Reichweite von 2,1 Millionen Nutzern (40,8 Prozent) die Nase vorn.

Auf Platz zwei der Dachangebote lag GMX Österreich mit 1,7 Millionen Nutzern und 33,9 Prozent Marktanteil knapp vor Microsoft Advertising-Netzwerk mit 1,7 Millionen Nutzern und 32,6 Prozent Reichweite. Bei den Einzelangeboten war "krone.at" die zweit-meistgenutzte Internetseite mit 0,8 Millionen Nutzern (16,5 Prozent) gefolgt von "derStandard.at" mit 0,8 Millionen Nutzern und 15 Prozent Reichweite.

User auf dem Prüfstand

Die Erhebung der ÖWA Plus weist Reichweiten- und Strukturdaten für 36 Teilnehmer mit 50 Online-Angeboten, zwei Vermarktungsgemeinschaften und 570 buchbare Belegungseinheiten aus. Nach eigenen Angaben deckt das ÖWA Plus-Universum mit 4,8 Millionen Menschen rund 93,8 Prozent aller Internetnutzer ab. Die ÖWA liefert nicht nur Informationen über die Mediennutzung sondern auch Kerndaten zur allgemeinen Internetnutzung, zu persönlichen Interessen und Anschaffungswünschen.

Demnach haben im zweiten Quartal 2009 mehr Männer (53,5 Prozent) als Frauen (46,5 Prozent) das Internet genützt. Die User weisen eine höhere Schulbildung af, als der Durchschnittsösterreicher: 30,6 Prozent der Onlinenutzer sind Maturanten bzw. Akademiker - in der Gesamtbevölkerung sind es 24,5 Prozent. 94,2 Prozent aller Nutzer verwenden das Internet zu Hause, 35,6 Prozent am Arbeitsplatz. Einen mobilen Zugang haben bereits mehr als 19 Prozent - vor einem Jahr waren es noch 15,4 Prozent. Nach wie vor dient das Internet vor allem dem Senden und Empfangen von E-Mails (91,4 Prozent) und der Recherche über Suchmaschinen (84,5 Prozent). 71,4 Prozent nutzen das Internet zur Information über aktuelle Nachrichten und Politik.


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