Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Mai 2013 12:24 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Plötzlich uncool WhatsApp und Co lassen Zahl der versendeten SMS sinken Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Multimedia Nächster Artikel Plötzlich uncool WhatsApp und Co lassen Zahl der versendeten SMS sinken
Zuletzt aktualisiert: 15.09.2009 um 13:10 UhrKommentare

Google macht das Internet zur Zeitung

Google hat sein Internetsuchportfolio um ein weiteres Angebot erweitert: "Fast Flip" verwandelt Webseiten in eine übersichtliche Zeitung und soll so das Lese-Erlebnis angenehmer machen. Das wirklich überraschende dabei: Es funktioniert großartig.

Foto © matttilda - Fotolia.com

Google Fast Flip, so der Name des neuen Services, stellt dabei eine Art experimentelle Präsentationsplattform für Nachrichteninhalte dar, die es den Nutzern erlauben soll, schnell und einfach die interessantesten aktuellen Neuigkeiten zu überblicken. Das Layout ist so gestaltet, dass es dem Betrachter wie beim gedruckte Pendant einer herkömmlichen Zeitung möglich ist, gewissermaßen durch die einzelnen Seiten mit News-Beiträgen zu blättern. Letztendlich sollen auf diese Weise das Zeitungslesen im Web wesentlich bequemer und effizienter gestalten sowie insgesamt mehr Leser für Seiten von Nachrichtenverlagen generiert werden. "Die Verlagsbranche ist heute mit vielen Herausforderungen konfrontiert, eine Patentlösung gibt es nicht. Wir glauben aber, dass es ein wesentlicher Teil der Lösung ist, wenn Leser dazu ermutigt werden, mehr Nachrichten zu konsumieren. Fast Flip stellt in dieser Hinsicht sicher eine nützliche Hilfe dar", erklärt Krishna Bharat, Distinguished Researcher bei Google News, auf dem offiziellen Unternehmensblog.

Bislang sei das Lesen von Nachrichten im Internet aufgrund längerer Ladezeiten oft sehr langsam und zeitaufwendig für den Nutzer gewesen. "Eine medienreiche Seite muss Dutzende Dateien laden, was auch bei einer Breitbandverbindung zehn Sekunden dauern kann und daher eher frustrierend ist. Viel sinnvoller ist es da, einen Weg zu finden, bei dem man ähnlich wie bei Printprodukten ohne lästige Verzögerungen schnell durch die einzelnen Artikel blättern kann", fasst Bharat die grundlegende Zielsetzung von Fast Flip zusammen. Mit dem neuen Dienst versuche Google die Vorteile von Print- und Online-Artikeln zu vereinen, um so eine neuartige Leseerfahrung für Nachrichteninhalte im Web zu ermöglichen.

Wie weiter oben bereits erwähnt, will Google mit Fast Flip aber nicht nur das Lesen von Nachrichten im Web vereinfachen, sondern auch den Verlagen unterstützend zur Seite stehen, zu denen der Internetkonzern ein eher schwieriges Verhältnis hat. Diese sind vom Potenzial des neuen Dienstes offenbar auch überzeugt, wie die Kooperation von insgesamt drei Dutzend Branchenvertretern beweist. Zu den Medienhäusern, die zugestimmt haben, dass ihr Content in Googles neues Präsentationsformat gepresst wird, gehören unter anderem so prominente Namen wie die New York Times, die Washington Post oder Newsweek. Als Gegenleistung für die Preisgabe ihrer Inhalte wird sie Google an den Werbeeinnahmen der Anzeigen beteiligen, die künftig bei Fast Flip eingeblendet werden sollen. "Auf diese Weise erhalten die Verlage eine Möglichkeit, neue Leser zu gewinnen. Wir überprüfen damit auch unsere Theorie, wonach die Möglichkeit, Artikel schneller zu lesen dazu führt, dass letzten Endes mehr Beiträge gelesen werden, was wiederum höhere Werbeerlöse für die Verlage generiert", so Bharat.

Markus Steiner | (pte)

Erklärung

"Das Durchblättern funktioniert derart schnell, dass die User eine große Menge an Artikeln in sehr kurzer Zeit durchstöbern können, um das zu finden, was sie tatsächlich interessiert", erläutert Bharat.

Gleichzeitig lassen sich die zu Tage geförderten Suchergebnisse aber auch personalisieren. So findet der Nutzer etwa über verschiedene Stichworte zu dem bislang Betrachteten auch Hinweise auf andere Beiträge, Quellen und Journalisten, die seinem Geschmack entsprechen könnten.

Foto

Foto © Screenshot

Bild vergrößernDie "Internet-Zeitung" in AktionFoto © Screenshot

Vorteilsclub-Gewinnspiel

Narzissen sammeln, anklicken und am Gewinnspiel teilnehmen

Osterei Nr. 1

Apps für alle

Montage

Nach iPhone- und iPad-App steht jetzt die Android-App der Kleinen Zeitung bereit: Für fabelhaft komfortablen Lesespaß, jederzeit und überall.

Apps, Apps, Apps

 




Fotoserien

Digitale Gartenwerkzeuge 

Digitale Gartenwerkzeuge

 

Facebook & Co

Foto: KLZ/rare (Fotolia.com)

Immer vernetzt: Die Kleine Zeitung gibt es auch auf Facebook und Twitter - werden Sie Fan!

 

Newsletter

 

Fit am PC

Fit am PC

Für alle, die sich Schritt für Schritt den Themen Computer und Internet nähern wollen.

Immer informiert

RSS-Feeds

Immer aktuell: Die wichtigsten News direkt abonnieren.

Mobil informiert

Immer dabei: Die Kleine Zeitung gibt es auch auf dem Handy.

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang