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    Zuletzt aktualisiert: 19.07.2009 um 12:58 UhrKommentare

    Mit Daten auf Nummer sicher gehen

    Digitale Erinnerungen wie Fotos oder lebensnotwendige Informationen in Dokumenten müssen sicher gelagert werden. Tipps fürs dauerhafte Backup.

    Foto © aboutpixel.de | Don-Dimon

    An Sicherungskopien denkt man erst, wenn es zu spät ist - wenn es zum Daten-GAU gekommen ist und viele Erinnerungen unwiederbringlich verloren gingen. Regelmäßig Backups zu machen, heißt noch lange nicht, dass man sicher ist.

    Mehrere Kopien:

    Dass mehrere USB-Festplatten, Flash-Speicher oder DVDs zugleich kaputt werden, ist wenig wahrscheinlich. Daher: mehrfach sichern bringt Sicherheit! Echten Katastrophen beugt man vor, indem man eine Sicherung außer Haus lagert.

    Analoge Sicherung:

    Wichtige Dokumente sollte man zusätzlich ausdrucken, Fotos im Qualitätslabor ausarbeiten lassen. Bilder von billigen Fotodruckern vergilben vergleichsweise schneller.

    Lagerung:

    Speichermedien leiden unter schwankenden Umweltbedingungen besonders. Sie sollten vor Temperaturunterschieden, hoher Luftfeuchtigkeit und direktem Licht geschützt werden.

    Programme mit sichern:

    Wer garantiert, dass man in 20 oder gar 50 Jahren noch Word-Dateien lesen kann? Bei weit verbreiteten Text-, PDF- oder JPG-Dateien wird das sehr wahrscheinlich möglich sein. Exotische Dateiformate sollte man meiden. Ist dies nicht möglich, müssen Programme, mit denen die Dateien erstellt wurden, gleich mit gesichert werden. Aus genau diesem Grund sollte man darauf verzichten, Daten mit einem Programm zu sichern, dass alles in eine einzelne Backup-Datei verpacken. Eine Wiederherstellung klappt dann nur noch mit genau dieser Software. Stattdessen sollte alles Dateiweise kopiert werden.

    Umkopieren:

    Können Sie sich noch an "Zip-Laufwerke" erinnern? Für die bevorzugten Backup-Medien der 1990er-Jahre gibt es heute keine Lesegeräte mehr. Daher sollte man alle paar Jahre die Backups auf neue Laufwerke umkopieren. Ganz wichtige Dateien könnte man zusätzlich auch online - etwa im Webmail - ablegen.

    Prüfung der Speichermedien:

    Auch die Medien selbst können kaputt werden. Die Zuverlässigkeit moderner Festplatten lässt sich mit Hilfe einer Selbstüberwachungs-Technik (S.M.A.R.T.) ganz gut kontrollieren. Die Hersteller guter USB-Festplatten legen dazu eigene Programme bei. Die Integrität selbst gebrannter CDs und DVDs wird mit dem Gratis-Programm VSO Inspector (www. vso-software.fr) überprüft.


    So sichern Sie richtig

    Was sichern? Fast alles: Dokumente, Mails, Fotos, Inhalt des Desktops etc. Backup-Programme helfen bei der Vorauswahl.

    Wie sichern? Am Mac gibt es "Time Machine". Am PC gibt es leider kein derart elegantes Werkzeug. SyncToy (gratis unter download.microsoft.com) hilft beim regelmäßigen Kopieren von Dateien.

    Backup-Medien: Die Wahl hängt von der Datenmenge ab. Für Viele Fotos, Videos, Musik und große Dateien eine USB-Festplatte wählen (500 GB ab 60 Euro). Weniger Daten sichert man auf USB-Sticks (16 GB ab 25 Euro) oder DVDs (ein paar Cent pro Stück).

    Web-Kopie: Dateien kann man auch mit dem Web abgleichen. Gut geeignet sind dafür Dropbox.com, der Microsoft-Dienst mesh.com oder Apples kostenpflichtiges "Mobile Me" (79 Euro pro Jahr).

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