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    Zuletzt aktualisiert: 05.07.2009 um 14:02 UhrKommentare

    Rettungsroboter kommen trotz Feuer nicht ins Schwitzen

    Rauch steigt vom Dach der Halle A am Grazer Messegelände auf. Die Studentin Monika ist von - virtuellen - Flammen eingeschlossen. Der erste Helfer in dieser brenzligen Situation ist aus Kohlefaser und Elektronik: Eine Drohne spürt die angehende Softwareentwicklerin auf, bald darauf ist sie von der Feuerwehr gerettet. Der Einsatz des Flugroboters war erfolgreich - und inszeniert: Beim RoboCup 2009 wurde am Donnerstag die Leistungsfähigkeit von Rettungsrobotern demonstriert.

    Lebensretter. Wenn es bei Katastrophen für menschliche Helfer zu gefährlich wird, können Rettungsroboter noch lebensrettend eingreifen. In Graz kam der vom deutschen Unternehmen Microdrones produzierte und vom Lakeside Lab der Universität Klagenfurt weiterentwickelte "Quadrocopter" zum Einsatz. Die Drohne wiegt nur einen Kilo, kann dank GPS auch autonom fliegen und bietet den Einsatzkräften am Boden per Videosignal hilfreiche Bilder.

    Zahlreiche Schaulustige verfolgten Messevorplatz noch ein zweites Katastrophenszenario: Zwei Autos sind frontal ineinander gekracht, die Feuerwehr rettet die Insassen aus den brennenden Wracks. Als sie bemerken, dass sich im Kofferraum eines Fahrzeugs ein Kanister mit gefährlicher Flüssigkeit befindet, kommt der von der Universität Freiburg entwickelte Bergungsroboter "Telemax" zum Einsatz. Ferngesteuert birgt er unter - simulierter - Explosionsgefahr den Kanister.

    Die präsentierten Rettungsroboter sind auch im realen Einsatz, der "Telemax" etwa am Grazer Flughafen. Den elektronischen Rettern sind aber noch Grenzen gesetzt: So sorgte der starke Regen während der Vorführungen für Probleme. Die WLAN-Verbindung zum "Telemax" brach zwischenzeitlich gar ab.

    Neben der Wetterfestigkeit forschen die Entwickler auch an anderen Verbesserungen. Ziel des Lakeside Lab sei, dass die Rettungsdrohnen im Verbund ein größeres Katastrophengebiet ohne manuelle Steuerung abfliegen können, erzählte Bernhard Rinner von der Universität Klagenfurt. Die dadurch gewonnen Luftbilder sollen am Boden zusammengefügt und analysiert werden, um dadurch der Einsatzleitung einen guten Lageüberblick zu bieten.

    Weltmeistertitel. Um die Entwicklung in der Rettungsrobotik weiter voranzutreiben, kämpfen beim RoboCup Teams in zwei Ligen um den Weltmeistertitel. Im Rahmenprogramm gibt es unter anderem einen Praxiskurs für Ersthelfer und einen Workshop zum Erfahrungsaustausch zwischen Einsatzkräften und Robotikforschern.


    Fakten

    Seit dem Jahr 1997 spielen Teams aus aller Welt um den "RoboCup", um die Leistungsfähigkeit ihrer Robotersysteme zu demonstrieren. Die erste WM fand im japanischen Nagoya statt.

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