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Zuletzt aktualisiert: 03.06.2008 um 14:26 UhrKommentare

Abenteuer für den Web-Browser

Browsergames sind sehr beliebt, meist kostenfrei und wachsen stärker als klassische Konsolen Games.

Foto ©

Flotten durchs Weltall senden, Verwalter einer mittelalterlichen Stadt oder Piraten im Mittelmeer sein, als Mafia Boss ein Imperium aufbauen oder eine Fußball- oder Eishockeymannschaft zum Saisonsieg managen Dies sind nur einige der vielen Abenteuer, die man in Browsergames mit Millionen anderer Spieler online erleben kann.

Ohne Software und ganz einfach. Im Gegensatz zu Klassikern wie World of Warcraft kommen Browsergames ohne Software aus und sind gänzlich plattformunabhängig – sie funktionieren am PC, Mac, Linux oder mit OperaMobile auch am Handy. Diese spezielle Form der MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Games) ist einer der spannendsten Boommärkte in der Cyberwelt. Das Weltraumspiel Ogame verfügt über zwei Millionen Spieler-Accounts, Mafia über 1,6 Millionen. Für 2009 wird in Deutschland ein Markt von 900 Millionen Euro erwartet. Browsergames werden in den kommenden Jahren stärker wachsen als der klassische Konsolenmarkt, davon gehen Marktforscher wie Forrester und PriceWaterhouse-Coopers aus.

Vieles ist kostenlos. Für alle nennenswerten Spiele kann man sich kostenlos registrieren und die Spiele auch im vollen Umfang nutzen. Möchte man allerdings, dass man schneller z.B. an mehr Ressourcen kommt, kann man dies für reales Geld – für ein bis zehn Euro – kaufen. Hier liegt auch die Einnahmequelle der Spiele, da Werbung noch keine große Rolle spielt. Die Zahlungsbereitschaft liegt im Branchenschnitt bei rund zehn Prozent der Spieler. Dies macht auch die Entwicklung der Spiele sehr interessant, da Raubkopieren unter Freunden und über Tauschbörsen nicht mehr möglich ist. Gewisse Spiele wie Mafia locken auch mit Geldpreisen von bis zu 10.000 Euro für den Gewinner.


Web 2.0

Bei den meisten Browsergames sind die sozialen Aspekte ein wichtiger Faktor. Man spielt nicht mehr alleine im dunklen Kämmerlein gegen eine AI (Künstliche Intelligenz), sondern bildet gemeinsame Allianzen mit Freunden und Arbeitskollegen und zieht gegen andere in die Schlacht.

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