Abenteuer für den Web-Browser
Browsergames sind sehr beliebt, meist kostenfrei und wachsen stärker als klassische Konsolen Games.

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Flotten durchs Weltall senden,
Verwalter einer mittelalterlichen
Stadt oder Piraten im
Mittelmeer sein, als Mafia Boss
ein Imperium aufbauen oder eine
Fußball- oder Eishockeymannschaft
zum Saisonsieg managen
Dies sind nur einige der vielen
Abenteuer, die man in Browsergames
mit Millionen anderer
Spieler online erleben kann.
Ohne Software und ganz einfach.
Im Gegensatz zu Klassikern
wie World of Warcraft kommen
Browsergames ohne Software aus
und sind gänzlich plattformunabhängig
– sie funktionieren am PC,
Mac, Linux oder mit OperaMobile
auch am Handy.
Diese spezielle Form der
MMORPG (Massively Multiplayer
Online Role-Playing Games)
ist einer der spannendsten Boommärkte
in der Cyberwelt. Das
Weltraumspiel Ogame verfügt
über zwei Millionen Spieler-Accounts,
Mafia über 1,6 Millionen.
Für 2009 wird in Deutschland ein
Markt von 900 Millionen Euro
erwartet. Browsergames werden
in den kommenden Jahren stärker
wachsen als der klassische
Konsolenmarkt, davon gehen
Marktforscher wie Forrester und
PriceWaterhouse-Coopers aus.
Vieles ist kostenlos.
Für alle nennenswerten Spiele
kann man sich kostenlos registrieren
und die Spiele auch im
vollen Umfang nutzen. Möchte
man allerdings, dass man schneller
z.B. an mehr Ressourcen
kommt, kann man dies für reales
Geld – für ein bis zehn Euro
– kaufen. Hier liegt auch die
Einnahmequelle der Spiele, da
Werbung noch keine große Rolle
spielt. Die Zahlungsbereitschaft
liegt im Branchenschnitt bei rund
zehn Prozent der Spieler.
Dies macht auch die Entwicklung
der Spiele sehr interessant,
da Raubkopieren unter Freunden
und über Tauschbörsen nicht
mehr möglich ist. Gewisse Spiele
wie Mafia locken auch mit Geldpreisen
von bis zu 10.000 Euro
für den Gewinner.
Features
Dossier
Multimedia-Weblog
Web 2.0
Bei den meisten Browsergames sind die sozialen Aspekte ein wichtiger Faktor. Man spielt nicht mehr alleine im dunklen Kämmerlein gegen eine AI (Künstliche Intelligenz), sondern bildet gemeinsame Allianzen mit Freunden und Arbeitskollegen und zieht gegen andere in die Schlacht.










