Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 18. April 2014 07:40 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Nokia warnt vor Ladegerät für Tablet Lumia 2520 Twitter-Blockade aufgehoben Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Multimedia Nächster Artikel Nokia warnt vor Ladegerät für Tablet Lumia 2520 Twitter-Blockade aufgehoben
    Zuletzt aktualisiert: 19.05.2008 um 19:40 UhrKommentare

    Wolkenkratzer als Hightech-Gewächshäuser geplant

    Früchte und Gemüse sollen in der Zukunft direkt beim Verbraucher erzeugt werden.

    Foto © APA

    Um mit der wachsenden Weltbevölkerung Schritt zu halten, suchen Agrarexperten nach neuen Wegen um platzsparend Nahrungsmittel zu produzieren. Ein Konzept, das leerstehende Bürohochhäuser in Manhattan als Gemüsefarmen vorsieht, hat Dickson Despommier vorgelegt. Der Professor für Umweltforschung an der Columbia-Universität sieht dies als eine Möglichkeit, platzsparend und nahe am Konsumenten Gemüse und Früchte anzubauen. Auch Tierhaltung kann sich der Wissenschaftler in einem Hochhaus vorstellen, berichtet die Zeitung "Die Welt".

    Ein Haus für 35.000 Menschen. Die Glasfronten von Bürohochhäusern, ihre Klima- und Sprinkleranlagen sowie Wasser- und Abwasserleitungen könnten für die neuartige Nutzung einbezogen werden. Lediglich 84 Mio. Dollar soll durch Verwendung vorhandener Strukturen ein derartiger Umbau kosten. Heizkosten können gespart werden, indem anfallende Pflanzenreste gehäckselt, über die Müllschluckerleitung in die Kellerräume befördert und zu Pellets verarbeitet werden. Die verbrauchernahe Produktion hilft außerdem Transportkosten zu sparen. Ein 30-stöckiges Hochhaus könnte 35.000 Menschen mit Gemüse und Früchten versorgen.

    Auch im Weltraum nützlich. Auch Tierzucht hält Despommier in derartigen Agrartürmen für möglich. Hühner und Schweine könnten in den unteren Etagen gehalten und mit Pflanzenresten aus den oberen Stockwerken gefüttert werden. Der Dung der Tiere könnte wiederum auf den höher gelegenen Anbauflächen als Dünger verwendet werden. So entstünde ein geschlossener Kreislauf. Mit dieser technischen Herausforderung befasst sich sogar die NASA, die schon lange daran forscht, wie ein annähernd geschlossenes Ökosystem aufgebaut sein muss, um Astronauten mit Sauerstoff, Wasser und Grundnahrungsmitteln zu versorgen

    PTE

    Foto

    Foto © Columbia University

    Auch auf hoher See können Lebensmittel angebaut werden Foto © Columbia University

    Mehr Multimedia

    Mehr aus dem Web

      Apps für alle

      Montage

      Nach iPhone- und iPad-App steht jetzt die Android-App der Kleinen Zeitung bereit: Für fabelhaft komfortablen Lesespaß, jederzeit und überall.

      Apps, Apps, Apps

       




      Fotoserien

      Merkel meets Technik - Highlight der CeBIT 

      Merkel meets Technik - Highlight der CeBIT

       

      Facebook & Co

      Foto: KLZ/rare (Fotolia.com)

      Immer vernetzt: Die Kleine Zeitung gibt es auch auf Facebook und Twitter - werden Sie Fan!

       

      Newsletter

       

      Immer informiert

      RSS-Feeds

      Immer aktuell: Die wichtigsten News direkt abonnieren.

      Mobil informiert

      Immer dabei: Die Kleine Zeitung gibt es auch auf dem Handy.

       


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang