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Zuletzt aktualisiert: 22.03.2007 um 13:04 Uhr

Sag's noch Mal, Coach!

Seal, Thomas Muster oder Nastassja Kinski - sie alle tun es.

Gecoacht: Thomas Muster

Foto © APAGecoacht: Thomas Muster

Im Sport ein Muss, entdecken auch immer mehr Promis abseits von Basketball oder Schirennen die Stimme aus dem Hintergrund. Sie lassen sich coachen. So lässt sich Bill Clinton von Berater Anthony Robbins beim Überwinden von Lebensängsten unter die Arme greifen. Motivationscoach Gary Quinn mobilisiert die positiven Energien des Schmusebarden Seal und von Filmstar Nastassja Kinski. Auch Werner Gröbl möchte auf seinen persönlichen Coach nicht mehr verzichten. Seit 16 Jahren konsultiert der erfolgreiche steirische Unternehmer und Ex-Möbel-Riese vor allen größeren Entscheidungen seinen Berater Georg Brander.

Der erste Coach. "Sich Unterstützung zu holen, sehe ich nicht als Schwäche. Ganz im Gegenteil. Es ist eine Stärke zuwissen, wo die eigenen Schwächen liegen. Das ist notwendig, um Erfolg zu haben", meint der Großunternehmer. Auf den Geschmack gekommen in Sachen Coaching ist er schon früh. Mit 19 Jahren ist Gröbl in den Betrieb des Vaters eingestiegen. Der erfahrene Steuerberater der Firma wurde für ihn zum ersten Coach.

"Der erste Mensch". "Ich habe gewusst, ohne Hilfe geht es nicht, ich muss jemanden fragen. Das war mein Glück", erinnert er sich zurück. Die ursprünglich fachliche Beratung entwickelte sich hin zu einem Motivations-Coaching. "Mein damaliger Berater war der erste Mensch, der an mich geglaubt hat. Das war für mich viel wichtiger als eine rein fachliche Unterstützung", erzählt Gröbl.

Soziale Kompetenz. Auch heute bezieht der erfahrene Unternehmer vor jedem Bankgespräch fachmännischen Rat und verzichtet auch in punkto Motivation nicht auf Hilfe von außen. Seinen Coach schätzt er besonders in Fragen rund um Personalentscheidungen und soziale Kompetenz. Ein Treffen mit ihm steht für ihn vor jedem großen Schritt an. So etwa auch als er in seiner damaligen Firma "Gröbl Möbel" leistungsorientierte Entlohnung einführte - was ihn steiermarkweit in der Möbelbranche mit zum Marktführer machte.

Keine falschen Erwartungen. "Ein Coach ist niemand, der Lösungen serviert oder Entscheidungen abnimmt", betont Gröbl. Die Aufgabe seines Beraters sieht er darin, ihm zu helfen Klarheit zu schaffen und Ziele zu benennen. "Der Georg hört sich meine Ideen kritisch an. In 90 Prozent bestätigt er mich, in den restlichen Fällenmotiviert er mich dazu, die Dinge noch einmal zu hinterfragen", erzählt der Unternehmer. Viele Leute denken sich: Ich bin Spezialist auf meinem Gebiet und vergessen, dass jeder einmal etwas übersieht", betont Gröbl und meint: "Weil mir das bewusst ist, ziehe ich jemanden heran, der meine Situation aus der Vogelperspektive betrachtet".


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Gecoacht: Nastassia KinskyFoto © VIENNAREPORT



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