Sag's noch Mal, Coach!
Seal, Thomas Muster oder Nastassja Kinski - sie alle tun es.

Foto © APAGecoacht: Thomas Muster
Im Sport ein Muss, entdecken
auch immer
mehr Promis abseits
von Basketball oder Schirennen
die Stimme aus
dem Hintergrund. Sie
lassen sich coachen. So
lässt sich Bill Clinton
von Berater Anthony
Robbins beim Überwinden von Lebensängsten
unter die Arme greifen.
Motivationscoach Gary
Quinn mobilisiert die
positiven Energien des
Schmusebarden Seal
und von Filmstar Nastassja
Kinski. Auch Werner Gröbl möchte auf seinen
persönlichen Coach nicht mehr verzichten.
Seit 16 Jahren konsultiert der
erfolgreiche steirische Unternehmer
und Ex-Möbel-Riese vor allen größeren
Entscheidungen seinen Berater
Georg Brander.
Der erste Coach. "Sich Unterstützung zu holen, sehe
ich nicht als Schwäche. Ganz im
Gegenteil. Es ist eine Stärke zuwissen,
wo die eigenen Schwächen liegen.
Das ist notwendig, um Erfolg zu
haben", meint der Großunternehmer.
Auf den Geschmack
gekommen in Sachen Coaching ist er
schon früh. Mit 19 Jahren ist Gröbl in
den Betrieb des Vaters eingestiegen.
Der erfahrene Steuerberater der Firma
wurde für ihn zum ersten Coach.
"Der erste Mensch". "Ich habe gewusst, ohne Hilfe geht es
nicht, ich muss jemanden fragen. Das
war mein Glück", erinnert er sich zurück.
Die ursprünglich fachliche Beratung
entwickelte sich hin zu einem
Motivations-Coaching. "Mein damaliger
Berater war der erste Mensch, der
an mich geglaubt hat. Das war für
mich viel wichtiger als eine rein fachliche
Unterstützung", erzählt Gröbl.
Soziale Kompetenz. Auch heute bezieht der erfahrene
Unternehmer vor jedem Bankgespräch
fachmännischen Rat und verzichtet
auch in punkto Motivation
nicht auf Hilfe von außen. Seinen
Coach schätzt er besonders in Fragen
rund um Personalentscheidungen
und soziale Kompetenz. Ein Treffen
mit ihm steht für ihn vor jedem großen
Schritt an. So etwa auch als er in
seiner damaligen Firma "Gröbl Möbel"
leistungsorientierte Entlohnung
einführte - was ihn steiermarkweit
in der Möbelbranche mit zum Marktführer machte.
Keine falschen Erwartungen. "Ein
Coach ist niemand, der Lösungen
serviert oder Entscheidungen abnimmt",
betont Gröbl. Die Aufgabe
seines Beraters sieht er darin, ihm zu
helfen Klarheit zu schaffen und Ziele
zu benennen. "Der Georg hört sich
meine Ideen kritisch an. In 90 Prozent
bestätigt er mich, in den restlichen
Fällenmotiviert er mich dazu, die Dinge
noch einmal zu hinterfragen", erzählt
der Unternehmer. Viele Leute
denken sich: Ich bin Spezialist auf
meinem Gebiet und vergessen, dass
jeder einmal etwas übersieht", betont
Gröbl und meint: "Weil mir das bewusst
ist, ziehe ich jemanden heran,
der meine Situation aus der Vogelperspektive
betrachtet".
Features
Foto

Gecoacht: Nastassia KinskyFoto © VIENNAREPORT











