Die zwölf Gebote für Trainer
Das Trainerleben ist
nicht immer leicht.
Die folgenden
zwölf Verhaltensregeln sollen
helfen, Frust sowie unangenehme
Situationen zu
vermeiden:
1)Nur Aufträge annehmen,
die man sich auch zutraut.
2) Genau erfragen, was der
Kunde möchte. Den Kunden
das Ziel abstecken zu
lassen, ist bereits die halbe
Miete.
3) Zuhören! Der Kunde
weiß die Lösung, aber nicht
die Umsetzung.
4) Auf keinen Fall versuchen,
dem Kunden etwas
"aufzudrücken", was er
nicht will. Der Teilnehmer
hat das Recht, selbstständig
zu entscheiden, was er
lernen will.
5) Auf das eigene Gefühl
achten,dabei aber nicht auf
eine Gegenprobe mit der
Theorie vergessen.
6) Nichts machen, ohne zu
wissen, was man damit bewirken
möchte. Die Auswirkungen
können von Unverständnis
bis Frustration
reichen.
7) Vertraulichkeit wahren!
Auftraggeber und Teilnehmer
sind oft nicht derselbe.
Vertraulichkeiten sollten
den Seminarraum nicht verlassen
und an das Ohr des
Auftraggebers dringen.
8) Nicht vergessen: Als Trainer
ist man immer eine Projektionsfläche.
Nie Amt und
Person verwechseln. Als
Trainer ist man mächtig und
attraktiv. Das muss nicht
auch im Alltag gelten.
9) Einen Teilnehmer zu verführen
oder sich von einem
Teilnehmer verführen zu lassen,
sollte man unbedingt
auf die Zeit nach dem Seminar
verlegen. So hat man
auch den Vorteil festzustellen,
obman für ihn auch als
Privatperson interessant ist.
10) Nie voraussetzen, dass
die Teilnehmer das wissen,
was für den Trainer selbstverständlich
ist.
11) Vorsicht vor Bewertungen!
Beurteilungen sind in
einem Training fehl am
Platz. Ein Feedback ist keine
Bewertung, es soll beschreiben,
wo sich der Teilnehmer
gerade befindet.
12) Einen runden Abschluss
für das Seminar finden und
darauf achten, dass die Teilnehmer
mit einem guten
Gefühl und beantworteten
Fragen nach Hause gehen.
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Hände weg von Seminarteilnehmern!Foto © BILDERBOX









