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Zuletzt aktualisiert: 12.03.2007 um 10:57 Uhr

Der langsame Tod des Overhead

Hightech im Seminarraum: Früher musste man mit einer Tafel auskommen, heute sind Visualizer und Beamer Stand der Technik.

Ein Visualizer projiziert jede Art von Papier

Foto © MELBINGEREin Visualizer projiziert jede Art von Papier

"Der multimediale Einsatz ist das Um und Auf, wenn ein Vortrag in einem zeitgemäßen Seminarraum gehalten wird", bringt es Peter Hochegger, Leiter des WIFI Steiermark, auf den Punkt. Im Klartext bedeutet den schleichenden Tod des klassischen Overheadprojektors. Dieser kommt nur mehr sehr vereinzelt zum Einsatz, denn seine Rolle nimmt inzwischen der unverzichtbare Visualizer (ab 2000 Euro) ein. Er ist zwar etwas komplexer in der Bedienung, doch werden für Projektionen keine durchsichtigen Folien mehr benötigt. "Ob Buchseite oder Zigarettenschachtel, das Projizieren fällt einfach leichter", meint der WIFI Chef. Im Gegensatz zum Videobeamer wird für die Bedienung des Visualizers auch kein Computer oder Laptop benötigt.

Profi-Projizieren. Videobeamer (ab 950 Euro) sind auch aus keinem Seminarraum des 21. Jahrhunderts mehr wegzudenken. Hier hat der Seminarleiter den Vorteil, seinen Vortag lediglich auf Laptop oder USB-Stick abgespeichert mitbringen zu müssen. Mit wenigen Handgriffen sind Laptop und Beamer miteinander verbunden, und schon erleben die Teilnehmer eine vom Beamer an die Wand projizierte multimediale Präsentation. Wichtig ist auch eine hochwertige Tonausstatung. "In allen unseren Räumen sind Lautsprecherboxen angebracht. Zum einen gibt es unter den Seminarteilnehmern immer eine unvermeidliche Lärmentwicklung, und zum anderen entlastet eine Tonanlage auch den Vortragenden", erklärt Hochegger.

Klassiker Flipchart. Zeitlos wichtig und unersetzbar bleibt jedoch die Flipchart- Tafel. "Nur mit Hilfe einer großen Tafel und eines Stiftes kann ich meine spontanen Einfälle und Ergebnisse sofort darstellen", weiß Hans Schmidt, Referent bei der ARGE Bildungsmanagement in Wien. Aber sei die Technik im Seminarraum noch so ausgefeilt und zeitgemäß, "das dominante Medium in den Seminaren ist und bleibt der Mensch", so Hochegger. "Kein Gerät wird ihn je ersetzen."




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