Do's & Don'ts im Seminar
Gute Umgangsformen sind Pflicht: für Trainer und Teilnehmer.

Foto © KÖHLER
Besserwisser, Dauertelefonierer
und Unruhestifter.
Solche Zeitgenossen
kennen wir, mit
ihnen in einem Seminarraum zu
sitzen ist mühsam.
Mindestmaß. Es existiert zwar kein spezieller "Seminar-Knigge",
dennoch gehört es einfach
zum guten Ton, ein gewisses
Maß an guten Umgangsformen zu
kultivieren,
um sich selbst und den anderen
erfolgreiche Stunden
zu verschaffen. Gilt übrigens
für beide Seiten - Trainer
wie Teilnehmer. Denn
auch ein Trainer ist nur so
gut, wie er sich und den vorgegebenen
Stoff "verkaufen"
kann. Jemand mit wenig
Taktgefühl und Sensibilität
wird ebenso Bruch landen,
wie jemand, der meint,
sein Wissen sei Standard.
Fingerspitzengefühl vorausgesetzt"Gerade in kritischen Bereichen wie Religion und Werte setzen wir großes Fingerspitzengefühl
beim Trainer
voraus", erklärt Wolfgang
Schaffer vom "bit schulungscenter".
In diesen Bereich
fällt auch das "Duzen":
"Muss nicht bereits in den
ersten Minuten angeboten
werden, wohl aber eine
freundliche Begrüßung inklusive
Händedruck, was
anfängliche Scheu rasch
verschwinden lässt", rät die
Kommunikationstrainerin
Claudia Wesian.
Pause fürs Handy. Ein absolutes
No-No in Seminaren ist
das Handy: "Nichts wirkt
störender! Zum Telefonieren gibt's Pausen", meint die
Grazer Unternehmensberaterin
Monika Wäg. Apropos
Pausen: Die dafür vorgesehenen Zeiten
verstehen sich
nicht als Richtwerte. Pünktlichkeit
ist Pflicht.
Features
Trainer-Etikette
Einem guten Trainer gelingt es, sein fundiertes Wissen auf ansprechende und anschauliche Art jedem einzelnen Teilnehmer zu vermitteln, nachhaltig und praxisorientiert.
Trainee-Etikette
Als Teilnehmer sollte man den Willen, sich Wissen aneignen zu wollen mitbringen und entsprechend aufmerksam konsumieren. Ins-Wort-Fallen, Besserwissen und Telefonieren sind Unsitten.










