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    Zuletzt aktualisiert: 11.02.2010 um 14:36 UhrKommentare

    Lehrstellen für Jugendliche durch Produktionsschulen

    450 Jugendliche mit Motivations- oder sozialen Schwierigkeiten sollen bis Ende 2011 in vier in der Steiermark neu errichteten Produktionsschulen ausgebildet werden. Die Jugendlichen erhalten monatlich 240 Euro.

    450 Jugendliche sollen bis Ende 2011 in neu errichteten Produktionsschulen ausgebildet weden.

    Foto © Fotolia I Oli ok450 Jugendliche sollen bis Ende 2011 in neu errichteten Produktionsschulen ausgebildet weden.

    Gemeinsam mit dem steirischen Sozialreferenten LHStv. Siegfried Schrittwieser (S) präsentierte Sozialminister Rudolf Hundstorfer (S) am Donnerstag in Graz das steirische Projekt und verlautbarte gleichzeitig den bundesweiten Ausbau von acht auf 19 Einrichtungen mit einer Kapazität von insgesamt 750 Ausbildungsplätzen für 1.500 Jugendliche.

    Vier Standorte

    "Die Jugendlichen werden durch dieses Projekt sozial und beruflich in den Arbeitsmarkt integriert", erklärte Schrittwieser. An den vier steirischen Standorten Graz, Deutschlandsberg, Leoben und Kapfenberg werden ab Ende Februar je 24 bis 36 "schwierige" junge Arbeitslose ohne Joberfahrung aufgenommen, die über das Arbeitsmarktservice weitervermittelt werden. "Der Schwerpunkt liegt auf Jugendlichen mit Migrationshintergrund und sozialen Anpassungsschwierigkeiten, Schulabbrechern und sozial Benachteiligten", so der Landesrat.

    Finanziert wird das 3,8 Millionen Euro teure steirische Projekt mit rund 1,8 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds, rund 1,1 Millionen Euro vom Bund und knapp 0,9 Millionen Euro vom Land. Die Jugendlichen erhalten monatlich 240 Euro. Bis August sollen die ersten Jugendlichen bereits auf den Arbeitsalltag vorbereitet sein - laut AMS-Geschäftsführer Karl Heinz Snobe sind die verfügbaren 112 Plätze ausreichend für die Anzahl der "Problemfälle" in der Steiermark.

    Um das Interesse für die Arbeit zu wecken, wird in den Produktionsschulen eine praxisorientierte Ausbildung angeboten: So sind Lehrberufe im Ausmaß von 32 Wochenstunden in den Bereichen Gastro, Holz, Textil, Metall, Dienstleistungen sowie im Handel und Verkauf möglich. Die Ausbildungszeit beträgt sechs bis zwölf Monate. "Nach unseren Erfahrungen in den bereits existierenden Produktionsschulen sind zwölf Monate aber nur sehr selten notwendig. Wir haben eine Vermittlungsquote von 85 Prozent, und die meisten sind nach sechs bis acht Monaten bereit, sich in den österreichischen Arbeitsmarkt einzugliedern", betonte Hundstorfer.

    Österreichweit wird die Anzahl der Produktionsschulen von acht auf 19 erhöht, wovon sich eine in Wien, je zwei in Kärnten und Tirol, vier in Vorarlberg und eben in der Steiermark sowie sechs in Oberösterreich befinden. Die erste Einrichtung dieser Art entstand 2001 in Linz, die größte nahm im Herbst 2009 in Wien ihren Betrieb auf.


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