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    Smolle: "Ohne zusätzliche Mittel wird es nicht gehen" Beste Hände, Köpfe und Herzen gesucht Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Bildung Nächster Artikel Smolle: "Ohne zusätzliche Mittel wird es nicht gehen" Beste Hände, Köpfe und Herzen gesucht
    Zuletzt aktualisiert: 25.06.2011 um 20:44 UhrKommentare

    "Können das nicht einfach hinnehmen!"

    Es ist beschlossene Sache: Feldkirchen verliert ab 2015 die Fachhochschule. Die Feldkirchner Stadtpolitiker wollen das nicht akzeptieren. Sie appellieren an die Landespolitik, den Standort zu erhalten.

    Foto © Schusser

    Fassungslos und verärgert - so lassen sich die Gefühle der Feldkirchner Stadtpolitiker mit zwei Worten beschreiben. Denn - wie bereits kurz berichtet - hat der Aufsichtsrat der Fachhochschule Kärnten in seiner Sitzung vergangenen Mittwoch beschlossen, dass Feldkirchen mit 2015 die Fachhochschule verliert.

    "Wenn es wirklich so kommt, wäre das in meinen Augen eine Katastrophe", sagt Vizebürgermeister Robert Schurian (Freiheitliche). Er hofft noch, dass die Landespolitik diese Entscheidung nicht mittragen wird. Er werde jedenfalls sofort mit dem zuständigen Referenten Uwe Scheuch Kontakt aufnehmen und versuchen "zu retten, was noch zu retten ist."

    Ärger auch beim zweiten Vizebürgermeister von Feldkirchen, Karl Lang (SPÖ). Als Finanzreferent hat er vor allem die Kosten im Visier. Elf Millionen Euro hat die Stadt in das neue Gebäude am Hauptplatz gesteckt. Das Land beteiligt sich durch Sonderbedarfszuweisungen an der Rückzahlung der Darlehensraten. Lang: "Wenn die Fachhochschule 2015 auszieht, bleibt die Stadt weiterhin auf vier Millionen Euro sitzen. 17 Millionen Euro wird die FH bis 2015 der Stadt gekostet haben. Wenn man auf ein einziges Pferd setzt, und das verendet, dann hat man ein großes wirtschaftliches Problem." Auf Wunsch der Landesregierung habe die Stadt einst den Bau des Gebäudes selbst in die Hand genommen. Jetzt fühle man sich laut Lang im Stich gelassen: "Die ganze Art der Finanzierung war eine Frechheit."

    "Nicht mutig"

    Von einer "Schweinerei" und der "Verlogenheit der Politik" spricht Bernhard Kanduth, parteifreier Gemeinderat. Er befürchtet, dass der Zug für Feldkirchen endgültig abgefahren ist. Kanduth: "Es ist eine Frechheit, von einer mutigen Entscheidung zu sprechen. Einen Standort, der gut läuft, zu schließen, das ist keine mutige Entscheidung. Zuerst will man die ländliche Region durch eine Ansiedelung stärken und dann nimmt man uns die FH einfach wieder weg."

    Einer, der sich immer für die Fachhochschule starkgemacht hat, ist Gemeinderat Hermann Puschitz (Freiheitliche). Auch er zeigt sich zerknirscht: "Feldkirchen braucht diese Einrichtung, sie ist ein unverzichtbarer Impuls. Das können wir nicht hinnehmen!"

    CHRISTIANE CANORI

    Die Fachhochschule

    Einzug. Seit 2002 gibt es die FH in Feldkirchen, 2005 übersiedelte man in das neue Gebäude auf dem Hauptplatz

    Bau. Die Errichtung des Gebäudes kostete elf Millionen Euro

    Auszug. Der Vertrag läuft 2015 aus

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