Wie Sie den guten Ton in allen Sprachen treffen
Warum ein klares "Ja" in Indien mitunter schlichtweg "Nein" bedeutet und ein Essstäbchen in China dafür verantwortlich sein kann, dass der Geschäftspartner die Verhandlungen abbricht.

Foto © ReutersAndere Länder, andere Sitten
Andere Länder, andere Sitten. Niemals war dieser Satz wahrer als in Zeiten globalisierter Wirtschaft und interkultureller Geschäftskontakte. Laut einer aktuellen deutschen Studie halten knapp 96 Prozent der Topmanager die Kenntnis internationaler Benimmregeln für "erfolgsentscheidend".
Vorsicht geboten. Trotzdem sind rund 83 Prozent durch unpassendes Verhalten schon in peinliche Situationen mit ihren ausländischen Geschäftspartnern geraten. Dabei haben sich Kontakte mit China als besonders problematisch herausgestellt, knapp ein Viertel fühlt sich im Umgang mit Amerikanern und Japanern unsicher.
Fettnäpfchen lauern. Gerade im Umgang mit asiatischen Geschäftspartnern lauern viele Fettnäpfchen: In China ist es tabu, die Essstäbchen in den Reis zu stecken - das symbolisiert den Tod. Auch sollte man mit den Stäbchen nicht gegen die Reisschale tippen, das tun nur Bettler. In Japan steht Entspannen in Bädern nach Verhandlungen gerne auf dem Plan.
Abseifen. Bevor man aber ins Wasser steigt, muss man sich gut sichtbar abseifen. In Indien sollte man zwischen den Zeilen lesen, weil es als unhöflich gilt, mit Nein zu antworten. Deshalb kann es passieren, dass einem Anliegen positiv begegnet wird, selbst wenn das Gegenüber nicht die Absicht hat, das Zugesagte auch zu tun. Nebenstehend die besten Tipps für einen sicheren Auftritt auf dem internationalen Parkett.
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Die "Benimm-fit"-Aktion in Europa findet am Samstag, 8. März 2008 statt.














