Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Juni 2013 06:00 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
Ein Date mit dem Chef Gegen einen Bescheid berufen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Meine Karriere Nächster Artikel Ein Date mit dem Chef Gegen einen Bescheid berufen
Zuletzt aktualisiert: 06.02.2008 um 17:12 Uhr

Rekord an tödlichen Arbeitsunfällen in Italien

Die meisten tödlichen Arbeitsunfälle passieren in Italien. Ein neues Gesetz soll die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöhen.

Foto © APA

In Italien wächst der Alarm wegen der Rekordzahl tödlicher Arbeitsunfälle. Laut einem neu veröffentlichten Bericht ist Italien europaweit das Land mit den meisten tödlichen Arbeitsunfällen. Über eine Million Arbeitsunfälle werden jährlich in Italien gemeldet, die über 1.000 Todesopfer verursachen. Jede sieben Stunden wird ein Opfer am Arbeitsplatz gemeldet.

Großteil Schwarzarbeiter. Die Gewerkschaften schätzen, dass 200.000 weitere Arbeitsunfälle nicht gemeldet werden, weil sie Schwarzarbeiter betreffen. Oft würden die Todesopfer nicht einmal angegeben, vor allem wenn es sich um schwarz beschäftigte Immigranten handelt. Nach Angaben des Arbeitsministeriums erwirtschaften illegal Beschäftigte 18 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Während in Deutschland in den Jahren zwischen 1995 und 2004 die Zahl der Arbeitsunfälle dank stärkerer Kontrollen um 46 Prozent zurückgegangen ist, betraf dieser Rückgang in Italien nur 25 Prozent.

Sicherheit verbessert. Das Thema Sicherheit am Arbeitsplatz ist in Italien besonders aktuell, nachdem im Dezember bei einem Großbrand in einem Stahlwerk des deutschen ThyssenKrupp-Konzerns in Turin sieben Arbeiter ums Leben gekommen ist. Die Abgeordnetenkammer hat kürzlich ein Gesetz verabschiedet, mit dem die Sicherheitsvorkehrungen für die Arbeitnehmer verbessert werden. Der Arbeitgeber ist demnach künftig immer für die Sicherheit des Personals am Arbeitsplatz zuständig, auch wenn es sich um freie Mitarbeiter oder um Leiharbeiter handelt.

Vor allem kleinere Firmen. Unternehmen, die anderen Firmen Aufträge erteilen, sind bei Unfällen am Arbeitsplatz mitverantwortlich. "85 Prozent der tödlichen Arbeitsunfälle geschehen in kleineren Unternehmen, wo die Kontrollen oft unzulänglich sind. Daher müssen auch Auftraggeber zur Mitverantwortung gezogen werden", so Gesundheitsministerin Livia Turco. Die Funktion der Gewerkschaften bei den organisatorischen Sicherheitsaspekten soll gestärkt werden. Auch an Schulen und Universitäten soll das Fach "Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz" eingeführt werden.




Lebe deinen Plan!



Die besten Forschungsprojekte

contrastwerkstatt - Fotolia

Die Kleine Zeitung präsentiert in Kooperation mit den fünf steirischen Universitäten, den beiden Fachhochschulen, den zwei Pädagogischen Hochschulen und Joanneum Research die besten steirischen Forschungsprojekte.

Alles zur Lehre

Kleine Zeitung

Das Lehrlings-Special der Kleinen Zeitung bietet einen Überblick über den aktuellen Markt und Ereignisse. Außerdem gibt's hier Tipps, Tricks und Hinweise für den Weg zur perfekten Lehrstelle.

KLEINE.tv

Pflegeberuf: Job-Garantie der Zukunft?

Finanzkrise, Wirtschaftskrise, steigende Arbeitslosenzahlen und eine imm...Bewertet mit 5 Sternen

 

Online-Anzeigen-Tool

Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang