Bestes Jahr am bayerischen Arbeitsmarkt seit 1969
Die Zahl der Dezember-Arbeitslosen fiel im Jahresabstand um 22 Prozent.

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"Das Jahr 2007 war das beste Jahr für
den Arbeitsmarkt seit 1969", verkündet Deutschlands Arbeitsministerin
Christa Stewens. Ministerpräsident Günther Beckstein (beide CSU)
sieht Bayern sogar auf dem besten Weg zu Vollbeschäftigung. Die
jüngsten Zahlen aus Nürnberg sind in der Tat beeindruckend: Im
Dezember 2007 ist die Zahl der Erwerbslosen im Freistaat
saisonbedingt lediglich um 7.400 auf 301.100 gestiegen.
Rückgang. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich ein Rückgang um
85.600. Das entspricht 22,1 Prozent. Der Freistaat nimmt damit die
Spitzenposition unter den 16 Bundesländern ein, noch vor
Baden-Württemberg. Bei der Arbeitslosenquote liegen die Nachbarn aus
dem "Musterländle" mit 4,3 Prozent aber noch um 0,3 Punkte besser als
Bayern. Im Durchschnitt des gesamten Jahres 2007 waren im Freistaat
350.000 Männer und Frauen ohne Beschäftigung. In absoluten Zahlen
ergibt das einen Rückgang um 96.000 oder 21,5 Prozent.
Vergleich mit den 60er Jahren. Bei allem Jubel über die positive Entwicklung hinkt der Vergleich
mit 1969: Der prozentuale Rückgang war mit 42,4 Prozent fast doppelt
so hoch wie 2007. In absoluten Zahlen ging die Zahl der Erwerbslosen
damals aber "nur" um 31.000 zurück. Denn mit nur wenig mehr als
40.000 Arbeitslosen wurde 1969 der drittbeste Jahreswert seit dem
Ende des Zweiten Weltkrieges registriert. Im Jahr darauf gab es in
Bayern sogar nur 36.900 Arbeitslose. Vor knapp vier Jahrzehnten
konnte die Nachfrage nach Arbeitskräften nur durch Gastarbeiter
gedeckt werden.














