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    Zuletzt aktualisiert: 22.11.2007 um 11:20 Uhr

    Siemens-Chefin Ederer: "Verantwortung bedrückt mich schon ein wenig"

    Eine Frau, die in die obersten Etagen von Politik und Wirtschaft vorstieß, die zu den Mächtigen im Land gehört, stellte sich im Interview mit Kleine-Zeitung-Chefredakteur Hubert Patterer als Frau vor, die den Boden unter den Füßen nie verloren hat - Brigitte Ederer. Ein Auszug aus den Antworten.

    Hubert Patterer und Brigitte Ederer beim Businessforum

    Foto © Barbara SchönHubert Patterer und Brigitte Ederer beim Businessforum

    Verhältnis zur Macht?
    Machtfülle ist mir nicht peinlich, weil ich Macht als Verantwortung definiere.

    Aufgaben eines Chefs?
    Verantwortung bedrückt mich bei 20.000 Mitarbeitern schon ein wenig. Ich weiß, man muss allen einen gesicherten Arbeitsplatz geben.

    Schattenseiten des Jobs?
    Am Anfang bei Siemens musste ich in der Elin 300 Mitarbeiter kündigen. Das hat mich sehr belastet.

    Weg zum Erfolg?
    Karriere kann man nicht planen. Man muss zur rechten Zeit am rechten Ort sein.

    Jugendtraum?
    Mit 18 wollte ich Revoluzzer werden.

    Erkenntnis aus dem Leben?
    Ich würde nur kleine Dinge in meinem Leben anders machen. Es ist nichts kostenlos im Leben.

    Frauen in den Chefetagen
    Es gibt weniger Frauen als Männer, die bereit sind, die Zeit für den Erfolg zu opfern, ständig in der Konkurrenz zu stehen. Frauen wollen ein harmonisches Leben.

    Lehren aus der Politik?
    Am schwierigsten ist es, Menschen zu überzeugen. Seit meinem 14. Lebensjahr versuche ich das.

    Schmiergeldaffäre bei Siemens?
    Irgendwann haben die Manager aus geschäftlichem Druck heraus den Fluss überschritten. Das darf unter keinen Umständen passieren.

    Was Ärger macht?
    Es bringt mich auf die Palme, wenn einer glaubt, er kann mich für deppert verkaufen.


    Fakten

    Brigitte Ederer wurde am 27. Februar 1956 in Wien geboren. Sie war als SPÖ-Politikerin unter anderem EU-Staatssekretärin im Bundeskanzleramt zu der Zeit, als Österreich auf den EU-Beitritt zusteuerte.

    Nach dem Ausscheiden aus der Politik im Jahr 2000 wechselte Ederer in den Vorstand der Siemens AG Österreich. Seit 2005 ist sie Generaldirektorin und Vorstandsvorsitzende.

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