Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 23. April 2014 19:01 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Klaps auf den Po: AK geht vor Gericht "Man fährt hinaus und singt den Leuten etwas vor" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Meine Karriere Nächster Artikel Klaps auf den Po: AK geht vor Gericht "Man fährt hinaus und singt den Leuten etwas vor"
    Zuletzt aktualisiert: 21.01.2013 um 21:16 UhrKommentare

    Arbeitszeit: Gewerkschaft will Überstunden reduzieren

    Gewerkschaften halten wenig von flexibleren Arbeitszeiten, wie sie die Industrie und Wirtschaftsminister fordern.

    Foto © Fotolia - -Picture-Factor

    Die Gewerkschaften Pro-Ge und GPA-djp halten nichts vom Vorstoß von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V) für flexiblere Arbeitszeiten mit längeren Durchrechnungsmöglichkeiten und längeren Tageshöchstarbeitszeiten. "Diese Vorschläge sind weder familienfreundlich noch bedeuten sie eine sinnvolle Flexibilisierung. Fakt ist, dass Österreich bei langen Arbeitszeiten im absoluten Spitzenfeld in Europa liegt", so Pro-Ge-Vorsitzender Rainer Wimmer und der stellvertretende GPA-djp-Geschäftsführer Karl Proyer am Montag in einer Aussendung.

    Umdenken in Richtung kürzere Arbeitszeiten

    Viel mehr müssten die regelmäßigen Überstunden reduziert werden, "um die Beschäftigung in Österreich zu erhöhen". Das gehe nur, wenn Überstunden für Arbeitgeber teurer würden, um deren Attraktivität zu senken. Es sei Zeit für ein Umdenken in Richtung kürzere Arbeitszeiten.

    Bei den Flexibilisierungswünschen der Arbeitgeber gehe es nicht ums Abdecken von Arbeitsspitzen, sondern um die Kosten regelmäßiger Überstundenleistungen der Beschäftigten. Unter dem "Vorwand" der Flexibilisierung sollten die Überstunden für die Wirtschaft billiger gemacht werden, vermuteten die Gewerkschafter, was für die Arbeitnehmer längeres Arbeiten für weniger Geld bedeute. "Dies ist weder unter wirtschaftlichen noch unter gesundheitlichen Aspekten sinnvoll. Lange Arbeitszeiten machen krank und verhindern, dass mehr Leute in Beschäftigung kommen", meinten Wimmer und Proyer.

    Überstunden für Wirtschaftskammer teuer genug

    Für die Wirtschaftskammer (WK) ist die Arbeitszeitflexibilisierung - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V) will längere Durchrechnungsmöglichkeiten und längere Tageshöchstarbeitszeiten - "im Interesse von Wirtschaft und Beschäftigten", so Martin Gleitsmann, Leiter der WK-Abteilung Sozialpolitik. Weltweit habe sich das Just-in-Time-Konzept in Logistik, Produktion und Distribution durchgesetzt; also "muss sich auch Österreich fortentwickeln, um als Standort wettbewerbsfähig zu bleiben", sagte Gleitsmann am Montag in einer Aussendung.

    Die Möglichkeit einer längeren Durchrechnung sei generell wichtig, die Lockerung der Tageshöchstarbeitszeit von zehn Stunden für Projektarbeiten ebenfalls. Überstunden, deren Verteuerung die Gewerkschaft für mehr Jobs forderte, seien in Österreich schon ohnehin teuer, vor allem im Vergleich zum Ausland. Also solle "im Sinne der Sicherung der hohen Beschäftigung in Österreich" weitere Flexibilisierungsschritte diskutiert und umgesetzt werden, so Gleitsmann.


    Mehr Meine Karriere

    Mehr aus dem Web



      Lebe deinen Plan!



      Die besten Forschungsprojekte

      contrastwerkstatt - Fotolia

      Die Kleine Zeitung präsentiert in Kooperation mit den fünf steirischen Universitäten, den beiden Fachhochschulen, den zwei Pädagogischen Hochschulen und Joanneum Research die besten steirischen Forschungsprojekte.

      KLEINE.tv

      Willkommen im Betrieb: Einstand einmal anders

      "Nyushashiki" heißt in Japan die traditionelle Willkommenszeremonie für ...Noch nicht bewertet

       

      Online-Anzeigen-Tool

      Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang