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    Zuletzt aktualisiert: 13.01.2007 um 08:04 Uhr

    Die neue Chefin der Österreich Werbung

    Sie ist ein Hans Dampf in allen Gassen, bewahrt sich aber ihre ruhigen Momente: Petra Stolba, die neue Chefin der Österreich Werbung.

    Petra Stolba

    Foto © APAPetra Stolba

    "Sie ist jung, tüchtig und noch dazu fesch", war als Einstieg einer Story zu lesen, die anlässlich Ihrer Bestellung zur Chefin der Österreich Werbung erschienen ist. Kränkt oder freut es einen, dass das Äußere bewertet wird?
    PETRA STOLBA: Weder noch. Ehrlich gesagt, ist es mir komplett egal, denn für mich sind fachliche Kompetenz und professionelles Arbeiten die einzig ausschlaggebenden Faktoren. Außerdem: Wer Zeit hat, sich über derartige Kleinigkeiten aufzuregen, hat wahrscheinlich sonst nicht viel zu tun.

    Abgesehen davon, müsste man in der Branche an weibliche Führungskräfte gewohnt sein. Schließlich ist der Anteil an Chefinnen im Vergleich zu anderen Sparten sehr hoch. Sind Frauen die besseren Touristiker?
    STOLBA: Ich glaube, sie haben aufgrund ihrer hohen sozialen Kompetenz Startvorteile. Sie tun sich ein bisschen leichter, wenn's darum geht, auf den Gast zuzugehen. Die weibliche Dominanz zeigt sich auch an den Beschäftigungszahlen: Im Jahr 2005 haben 244.200 Frauen im Tourismus gearbeitet, was einem Anteil von 62,8 Prozent entspricht. In der Führungsetage hat die Branche neben dem Handel die höchste Frauenquote aufzuweisen.

    Wie der Blick auf Ihren Lebenslauf zeigt, war Ihr beruflicher Weg nicht voll auf den Tourismus ausgerichtet: Sie haben die HTL absolviert, Publizistik und BWL studiert, dazwischen eine Fotolehre gemacht und vieles mehr. Hatten Sie einfach Spaß daran, Verschiedenes auszuprobieren, oder haben Sie sich nirgends so richtig heimisch gefühlt?
    STOLBA: Ersteres ist der Fall. Ich habe immer Dinge in Angriff genommen, die ich interessant fand. Selbst, wenn das für viele nicht nachvollziehbar war. Es kommt stets darauf an, sich selbst und nicht andere zufrieden zu stellen. Oft entwickeln sich Interessen erst spät. Dann sollte man sich trauen, ihnen nachzugehen. Es ergeben sich dadurch Synergien, die den eigenen Horizont erweitern.

    Sie waren als Reiseleiterin tätig und haben auf Baustellen sowie im Wirtschaftsministerium gearbeitet. Was nimmt man von so vielen Jobs mit?
    STOLBA: Die Grunderkenntnis, dass, wer sich ehrlich um die Sache bemüht, auch Erfolg haben wird sowie die Tatsache, dass nichts passiert, außer man tut es. Egal in welcher Branche.

    Sie gelten als echtes Multi-Tasking-Talent. Voller Einsatz ist im Joballtag für Sie selbstverständlich: Verlangen Sie das auch von Ihren Mitarbeitern?
    STOLBA: Ich arbeite gern mit Menschen, die mit all ihrer Kraft bei der Sache sind, und ich habe das Glück, dass ich auf ein genauso gepoltes Team getroffen bin! Ja, ich verlange Einsatz, aber nicht geistloses Befehlsempfängertum, sondern Esprit gepaart mit Verantwortungsbewusstsein.


    Steckbrief

    Petra Stolba wurde am 3. Oktober 1964 in Wien geboren und ist verheiratet.

    Ausbildung: HTL "Technologisches Gewerbemuseum" in Wien. Studium "Publizistik und Kommunikationswissen-
    schaften", Doktorat "Politik-
    wissenschaften" und BWL-Studium in Wien.

    Berufliche Meilensteine: Bereichsleiterin "Marketing, EDV und Strategie" in der NÖ-Werbung, Abteilungsleiterin "Grundsatzpolitik für Tourismus- und Freizeit-
    wirtschaft" im Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, GF der Sparte "Tourismus und Freizeitwirtschaft" in der WK. Seit 1. 11. Chefin der ÖW.

    Österreich Werbung: Die nationale Tourismusorga-
    nisation ist ein Verein, der von Bund und Wirtschaftskammer finanziert wird und in weltweit 33 Büros 220 Mitarbeiter beschäftigt.

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