Und krank bist du
Anstieg psychischer Belastungen im Arbeitsalltag: Unternehmen sollen in Sachen Evaluierung stärker in die Pflicht genommen werden.

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Psychische Belastungen zählen immer häufiger zu den Ursachen für Krankenstände von Mitarbeitern. Nach Erhebungen für das Jahr 2009 kam man österreichweit auf rund 2,5 Millionen Fehltage aufgrund von psychischen Belastungen. Wer unter Krankheiten wie Burn-out oder Depression leidet, fehlt durchschnittlich 37 Tage, also etwa dreimal länger als bei grippalen Infekten und anderen Krankheiten. Aktuelle Studien der Universität Graz rund um Paul Jiménez vom Institut für Psychologie zeigen auch, dass sich rund ein Drittel der stark belasteten und demotivierten Mitarbeiter, überlegen, die Arbeitsstelle zu kündigen. Gute Gründe für Unternehmen, dem entgegenzuwirken.
Das österreichische Arbeitsinspektorat setzt nun einen Schwerpunkt in Sachen Evaluierung von psychischen Belastungen und fordert Unternehmen auf, Maßnahmen zu diesem Thema einzuleiten. Darüber, was zu tun ist, wenn die Evaluierung gefordert wird, wird nun im Rahmen einer Veranstaltung informiert. Vertreter von AUVA und der Karl-Franzens- Universität sowie Arbeitspsychologen der Unternehmensberatung "research-team" stellen die verpflichtenden Kriterien vor und geben Tipps zur positiven Beurteilung der Evaluierung.
Features
Info-Termin
Infos zur "Evaluierung psychischer Belastungen", 20. September, 14 Uhr, Palais Kottulinsky, Graz














