Muss ich zum nächsten Grillfest meiner Firma gehen?
Das nächste Firmenfest dräut - hingehen und netzwerken heißt die Devise. Tipps für Small-Talk-Muffel.

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1. Wer sich gern um Firmenfeierlichkeiten drückt, weil er nicht gut im Smalltalken ist, verpasst nicht nur die Gelegenheit, Kollegen und den Chef einmal von der lockeren Seite kennenzulernen. Beim leichten Geplauder lässt sich auch ausmachen, wie der eine oder andere tickt - und es ergeben sich beim Netzwerken oft wertvolle Möglichkeiten für die eigene Karriere. Dafür sollte man jedoch selbst firm im Small Talk sein. Stil- und Etikettetrainerin Maria Th. Radinger rät deshalb, für den Anlassfall zu üben. "Beginnen Sie mit Ihrem Small-Talk-Training in ganz unverfänglichen Situationen wie im Lift, an der Bushaltestelle, im Zug, im Flugzeug oder an der Supermarktkasse. Sammeln Sie Erfahrungen und üben Sie bewusst."
2. Geeignete Themen für den Gesprächseinstieg sind aktuelle Nachrichten - positive Meldungen, über die man lachen kann, bevorzugt -, Beruf, Essen, positive Firmenmeldungen, Sport, Hobby, Kunst, Literatur, Kultur und Urlaubspläne. "Tabu sind Krisen, Krankheiten, Unerfreuliches, Privates und persönliche Probleme, Betriebsinterna, Lästern, Nörgeln, Jammern, Finanzielles, Sex, Tod und alles, was polarisiert - Religion, Politik, Rassenfragen", zählt Radinger auf.
3. Stilvoll beendet man ein Gespräch etwa so: "Es war interessant, mit Ihnen zu sprechen, jetzt muss ich mich leider verabschieden, weil . . ." Bei einem Empfang hat man damit einen sympathischen Abgang: "Vielen Dank für das angenehme Gespräch, aber jetzt muss ich weiter, um einige Bekannte zu begrüßen."














