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    Zuletzt aktualisiert: 02.01.2007 um 16:38 Uhr

    Nur jeder sechste Student schafft's in Mindestzeit

    Der Großteil der heimischen Studenten braucht wesentlich länger für seine Ausbildung als vorgegeben.

    Foto © APA

    Hätten die neuen SPÖ-Vorschläge zum Thema Studiengebühren - zahlen sollen nur "Bummelstudenten", die die durchschnittliche Studiendauer überschreiten - schon bisher gegolten, wären viele zur Kasse gebeten worden. Denn die Zahl jener, die ihr Studium in der Mindestzeit absolvieren ist in der Minderheit.

    Statistik. Wie aus den neuesten Statistiken des Bildungsministeriums hervorgeht, haben von den rund 14.000 Absolventen von Diplomstudien im Studienjahr 2004/05 nur 15,9 Prozent ihr Studium in der Mindeststudiendauer abgeschlossen. Bei den knapp 2.000 Absolventen von Bachelor-Studien schafften es 19,6 Prozent in der im Curriculum vorgesehenen Studiendauer.

    Mindestzeit. Bei den Diplomstudien schließen weitere 22,1 Prozent ihr Studium innerhalb von zwei Semestern nach der Mindeststudiendauer ab, 20,4 Prozent brauchen die Mindestzeit plus vier Semester, 41,6 Prozent noch länger. Damit gibt es deutliche Unterschiede zu den Bachelorstudien: Bei diesen schließen 44,4 Prozent das Studium in der Mindestdauer plus zwei Semester ab, 15 Prozent benötigen nach der Mindestzeit noch vier Semester und 21 Prozent noch länger bis zum Abschluss.

    Frauen. Frauen studieren deutlich schneller: Sie benötigen für ein Diplomstudium im Schnitt 12,3 Semester (Männer 13,6), für ein Bachelorstudium 7,3 Semester (Männer 7,7).

    Berufstätige. Viele Studierende könnten von dem SP-Vorschlag eines Teilzeitstudiums neben einer Berufstätigkeit profitieren. Wie aus dem jüngsten Hochschulbericht 2005 hervorgeht, waren drei Viertel der rund 16.700 Absolventen des Studienjahres 2002/03 zumindest gelegentlich erwerbstätig. Jeder sechste Absolvent war mehr als drei Jahre seines Studiums mit mehr als 20 Stunden pro Woche beschäftigt. Sieben Prozent der Absolventen arbeitete zwischen ein und drei Jahre mehr als 20 Wochenstunden. Jeder Zehnte war mehr als drei Jahre mit weniger als 20 Stunden pro Woche beschäftigt. Rund ein Drittel der Absolventen war gelegentlich erwerbstätig.


    Studiengebühren

    SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer will zwar die Studien-gebühren "reparieren", hat aber "kein Verständnis für Bummel-Studenten". "In Zukunft soll es den freien Zugang zum Regelstudium geben, soziale bzw. finanzielle Schranken sollen für jene fallen, die wirklich studieren wollen".

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