Sauber, diese Leistung
Das steirische Unternehmen Saubermacher holte sich den Staatspreis für Umwelt- und Energietechnologie.

Foto © KLZ/KanizajHans Roth
Zum dritten Mal wurden die Staatspreise für Umwelt- und Energietechnologie vergeben. Auch ein steirisches Unternehmen hatte dabei die Nase vorn. In der Kategorie "Umwelt und Klima" vergab Umweltminister Nikolaus Berlakovich den Staatspreis an die Saubermacher Dienstleistungs AG. Ausgezeichnet wurde ein neuartiges Verfahren zum Recyceln von Leuchtstofflampen, das die Firma in den vergangenen Jahren entwickelt hatte. Damit können sowohl Lampen, die kein Quecksilber enthalten, als auch LCD-Flachbildschirme recycelt werden. Die dadurch wiedergewonnenen Rohstoffe wie Eisenschrott, Glas, Aluminium und Kupfer werden aufbereitet und erneut verwendet.
"Innovative Unternehmen, die kreative Ideen umsetzen, sind das Rückgrat der erfolgreichen österreichischen Umwelttechnologiebranche", erklärte Berlakovich in seiner Rede. In Österreich sei die Zahl der Green Jobs bereits auf etwa 210.000 angestiegen. "Weitere 100.000 Green Jobs bis 2020 sind das nächste Etappenziel", erklärte er.
Den Wettbewerb um den Staatspreis für "Energie und Effizienz" entschied das Liebherr-Werk Nenzing mit dem Pactronic-Hybrid-Antrieb für Kräne und Baumaschinen für sich. In der Kategorie "Forschung und Innovation" wurde die LiSEC Gruppe mit Sitz in Niederösterreich für das Projekt "Gewichts- und Energieeffizienzoptimierung bei Flachglassystemen" ausgezeichnet.














