Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 22. August 2014 03:58 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Gewerkschaft und AMS starten "Job-Offensive" am Bau "Die erste Reanimation vergisst man nie" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Meine Karriere Nächster Artikel Gewerkschaft und AMS starten "Job-Offensive" am Bau "Die erste Reanimation vergisst man nie"
    Zuletzt aktualisiert: 15.05.2012 um 10:37 UhrKommentare

    Uni Graz hilft Managern bei "gesunder" Führung

    Steigende Belastungen im beruflichen Alltag tragen zu einem Anstieg psychischer Erkrankungen wie beispielsweise Burnout bei. Das erzeugt nicht nur Leid bei den Betroffenen, sondern auch ökonomische Folgen für die Unternehmen.

    Foto © m_s_fotodesign

    Konzepte zum Ausgleich von Belastungen, Beanspruchungs- und Stresserleben im beruflichen Kontext werden am Institut für Psychologie der Universität Graz analysiert und entwickelt. Ab Herbst können sich Führungskräfte in einer EU-geförderten kostenlosen Workshop-Reihe zum "Gesunden Führen" coachen lassen.

    Die physische und psychische Gesundheit von Arbeitnehmern wird von unterschiedlichen Faktoren geprägt: Ernährung und Bewegung spielen ebenso eine Rolle wie soziale und ökonomische Faktoren - und die Frage der Berufsbelastung. Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen oder Bluthochdruck sind nur einige der Krankheitsbilder, die durch psychische Belastungen in der Arbeitswelt ausgelöst werden.

    Fakten

    Der Fragebogen findet sich unter dem Link http://ww3.unipark.de/uc/gesundfuehren/. Die drei halbtägigen Workshops finden im September, Dezember und Jänner statt. Infos zum Projekt online unter http://chance4change.eu

    Die Leistung, Motivation und die Gesundheit der Mitarbeiter sei immer auch eine Frage, wie sehr sich die Führung eines Unternehmens Gedanken über die physische und psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter macht, so Paulino Jimenez, Psychologe im Bereich Arbeits-, Organisations- und Umweltpsychologie der Uni Graz. Leistungserbringung, soziale Kontakte und finanzielle Absicherung wirken positiv, während sich schlechte körperliche Arbeitsbedingungen oder Stressfaktoren wie Organisationsprobleme, Zeit- und Leistungsdruck negativ auf Wohlbefinden und Gesundheit auswirken. "Hier müssen wir das Übel an der Wurzel packen", so Jimenez.

    " 'Gesundes Führen' bedeutet, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit von Führungskräften und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen zu erhalten, wieder herzustellen oder zu verbessern", so der Arbeitspsychologe. Dazu zählen u.a. die Arbeitsbelastung und Fragen nach Handlungsspielräumen bei der Arbeit ebenso wie Anerkennung, das Empfinden von Gerechtigkeit, gemeinsame Wertvorstellungen und die Förderung des Gesundheitsbewusstseins der Mitarbeiter, führt Jimenez an.

    Führungskräften und Unternehmern wird nun im Rahmen des EU-Projekts "Chance4Change" die Möglichkeit geboten, an einer anonymen Befragung teilzunehmen und ein Online-Feedback zum persönlichen Führungsstil bzw. zum Führungsstil innerhalb des Unternehmens zu erhalten. Interessenten, die daraufhin mehr zum Thema "Gesundes Führen" erfahren wollen, können im Herbst an einer kostenlosen Workshopreihe teilnehmen. "Insgesamt können wir rund 50 Plätze anbieten", so Jimenez.

    Quelle: APA

    Mehr Meine Karriere

    Mehr aus dem Web






      Lebe deinen Plan!

      Die besten Forschungsprojekte

      contrastwerkstatt - Fotolia

      Die Kleine Zeitung präsentiert in Kooperation mit den fünf steirischen Universitäten, den beiden Fachhochschulen, den zwei Pädagogischen Hochschulen und Joanneum Research die besten steirischen Forschungsprojekte.

      KLEINE.tv

      Unternehmen schafft Pseudo-Strandfeeling

      Das japanische Unternehmen Bizreach hat für seine Besucher, potenzielle ...Bewertet mit 4 Sternen

       

      Online-Anzeigen-Tool

      Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!