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    Zuletzt aktualisiert: 14.05.2012 um 15:03 UhrKommentare

    Meine Lehre: Lackiererin

    Junge Menschen erzählen, wie sie ihren Traumberuf gefunden haben.

    Melanie Gruber (17) musste lange für ihre Wunschausbildung in einer Männerdomäne kämpfen

    Foto © KKMelanie Gruber (17) musste lange für ihre Wunschausbildung in einer Männerdomäne kämpfen

    Für Melanie Gruber war es nicht einfach, eine Lehrstelle in ihrem Wunschberuf zu ergattern. Sie wollte Lackiererin in einem Kfz-Betrieb werden. Doch "kein Lehrbetrieb wollte ein Mädchen einstellen. Das Fehlen separater sanitärer Anlagen war die häufigste Begründung", erzählt die 17-Jährige. Beim Autohaus Porsche in Klagenfurt hatte sie schließlich Glück. "Hier hat man kein Problem mit Mädchen. Und an den rauen Umgangston unter den männlichen Kollegen habe ich mich auch gewöhnt", sagt sie und lacht. Nach und nach erlernte sie das Schleifen, Grundieren und Lackieren von Autoteilen. Nun, im dritten Lehrjahr, darf sie bereits "an ganze Autos" heran. Im Herbst ist Lehrabschlussprüfung, danach möchte Gruber Zusatzausbildungen wie Airbrush- oder Folienkurse absolvieren. Zunächst aber wünscht sie sich einen "Zweier-Golf", der "eine ganz besondere Lackierung" erhalten wird.


    Zum Beruf

    Lackierer behandeln Oberflächen aus Metall oder Holz und überziehen diese mit Lackschichten zum Schutz oder zur dekorativen Gestaltung. Beschäftigt werden sie überwiegend in Kfz-Werkstätten oder Autolackierereien. Ein geringer Teil ist in großen Erzeugungsbetrieben tätig. Lehrzeit: drei Jahre.

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