So klappt es mit dem Geschäftsessen
Essen mit dem Chef: So punkten Sie mit perfekten Tischmanieren.

Foto © FotoliaStilfrage: Burger und Huhn kann man mit den Händen essen
Serviette. Sie verschwindet doppelt gefaltet auf den Oberschenkeln. Wer sich den Mund säubert, tupft sich mit der Innenseite ab, sodass das schmutzige Stück Stoff später nicht mehr zu sehen ist. Das vorab gereichte Brot wird in essfertige Stücke gebrochen und nicht im Ganzen zum Mund geführt.
Zur Suppe. Nur beim Asiaten erlaubt: aus der Suppenschale trinken - und nur, wenn der Chef mit gutem Beispiel vorangeht. Ist die Suppe zu heiß, wartet man am besten. Auf den Löffel blasen gilt als Unsitte. Ebenso schlürfen oder Brot tunken.
Prost. Wein- und Sektgläser fasst man am Stiel an. Beim Anstoßen blickt man sich kurz in die Augen. Wer währenddessen schon zum nächsten Glas schaut, signalisiert Unsicherheit, Stress mit der Situation und "Ich will das möglichst schnell hinter mich bringen".
Wer ein Glas umstößt, sollte sich kurz entschuldigen und dann zum Small Talk zurückkehren. Wer keinen Alkohol mag, lehnt höflich ab und hebt beim Anstoßen nur das Glas. Mit Bier, Fruchtsäften oder Wasser wird generell nicht angestoßen, es sei denn, der Chef macht es vor.
Features
Buchtipps
1. "Manieren in 60 Minuten": Franziska von Au, Thiele Verlag, 8 Euro.
2. "Manieren statt Blamieren": ab 4 Jahren, Rittig/Kranz, G&G, 12,95 Euro.
3. "Tisch-Manieren": Nandine Meyden, Humboldt Verlag, 10,30 Euro.














