Ihr Chef sollte Sie mit Lob überschütten!
Laut einer Studie zur Motivation am Arbeitsplatz ist die Zahl der "inneren Kündigungen" gestiegen. Der Chef sollte besser zu oft loben als gar nicht.

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Schulter klopfen, Beifall klatschen, anerkennend nicken oder ein "Gut gemacht!" - wie auch immer Lob ausgedrückt wird, manchmal braucht man es wie einen Bissen Brot. Dass Vorgesetzte jedoch eher mit Anerkennung geizen und jeder vierte Angestellte "innerlich gekündigt" hat, zeigt eine Studie des Gallup-Instituts, die der Motivation am Arbeitsplatz nachspürt.
Demnach hat sich der sogenannte "Engagement-Index" in den letzten zehn Jahren stark verändert. Waren es im Jahr 2001 noch rund 15 Prozent der Arbeitnehmer, die bereits "innerlich gekündigt" hatten, sind es jetzt etwa 23 Prozent. Laut Gallup würden demotivierte Mitarbeiter meist wegen ihres Chefs kündigen - viele "verlassen nicht das Unternehmen, sondern ihre Führungskraft". Wer die innere Bindung an das Unternehmen aufgegeben habe, sei öfter krank, durchschnittlich 8,5 Tage im Jahr. Die Kosten, die den Firmen dadurch entstehen, seien enorm.














