Mein Praktikum in Bolivien
Im Gefängnis und im Minengebiet: Rund 300 Studierende der FH Joanneum machten 2010/11 ein Auslandspraktikum.

Foto © KKJohanna Beyer und Lisa Haring mit ihren Schützlingen
Der Andrang auf Berufspraktika im Ausland ist hoch - rund 130 Studierende der FH Joanneum absolvierten im Studienjahr 2010/11 ein Praktikum in den EU-Staaten, etwa 150 in Drittstaaten. Ziel dabei ist es vor allem, die interkulturelle Kompetenz zu stärken. Unter den Praktikanten waren etwa Christoph Pötz und David Zimmermann vom Studiengang "Soziale Arbeit". Im Herbst waren sie bei Cedro, einer Einrichtung zur Prävention von Drogenmissbrauch, in Gefängnissen in Lima tätig. Beeindruckend fanden sie es, "ein Gefängnis einmal von innen zu sehen und sein Eigenleben und Gesellschaftssystem kennenzulernen". Frustrierend dabei: "die allgegenwärtige Korruption. Sie war ständiger Bestandteil unserer Arbeit."
Johanna Beyer und Lisa Haring, ebenfalls Studierende von "Soziale Arbeit", waren bei Musol in der bolivianischen Stadt Potosi tätig. Die Organisation unterstützt Frauen und Kinder aus dem Bergbaugebiet Cerro Ricos. Sie lernten unter anderem, "was Familie heißt und warum Solidarität auf fast alles in dieser Welt eine Antwort ist".
Eines der exotischsten Ziele für ein Berufspraktikum wählte Maria Klampfl vom Studiengang "Gesundheitsmanagement im Tourismus". Sie flog zu einem kleinen örtlichen Reiseveranstalter auf die Galapagos-Inseln.














