Da sind die Topverdiener zuhause
Eine aktuelle Gehaltsstudie zeigt, in welcher Branche in Österreich Einkäufer mehr verdienen können als in anderen.

Foto © APA/PicturedeskSpitzengehälter werden in der Energiebranche bezogen
Die Energiebranche in Österreich zahlt sich für Einkäufer aus. Im Durchschnitt verdienen sie 106.000 Euro im Jahr und lassen damit andere Branchen weit hinter sich. Das ist der ersten österreichischen Einkäufergehaltsstudie zu entnehmen, die der Personalberater Penning Consulting mit Kerkhoff Consulting und dem Forum Einkauf des Österreichischen Produktivitäts-und Wirtschaftlichkeits-Zentrums (ÖPWZ) unter 175 heimischen Unternehmen aller Branchen und Größen durchgeführt hat.
Demnach verdient ein Einkäufer in der Holz- und Papierindustrie durchschnittlich 77.000 Euro pro Jahr. Auto-, Pharmabranche und Maschinenbauer vergüten in etwa mit 65.000 Euro. Am Ende der Verdienstkette steht der Dienstleistungssektor mit rund 47.000 Euro Jahresgehalt.
Der Energiesektor liegt auch bei den Managergagen in staatsnahen Betrieben vorn. Das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Verbund-Vorstands betrug 2010 laut Rechnungshof etwa 721.800 Euro.
Doch nicht nur die Branche bestimme die Verdienstmöglichkeiten im Einkauf, wie Stephan Penning von Penning Consulting betont. Auch die Größe des Unternehmens und die Höhe des Einkaufsvolumens seien maßgeblich. So würden Einkaufsleiter von Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 100 Mio. Euro um rund 40 Prozent besser bezahlt als Kollegen in Unternehmen mit weniger als 100 Mio. Euro Umsatz.
Nur etwa ein Drittel der Einkäufer in Österreich würden neben ihrem Grundgehalt eine variable Vergütung erhalten.














