Das harte Match um die Fachkräfte
Obwohl im Herbst 2011 ein leichtes Gewitter am Konjunktur-Himmel aufzog, sei das Match um qualifizierte Arbeitskräfte in der Steiermark härter denn je, betont Wirtschaftskammer-Direktor Thomas Spann.

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"Dieses Thema, das zeigen uns alle Umfragen, hat nach wie vor Top-Priorität", so Spann. Seit Juli 2011 steht in Österreich mit der sogenannten Rot-weiß-rot-Karte ein neues Instrument zur Akquise von Facharbeitern aus Nicht-EU-Ländern zur Verfügung. Auf Basis bestimmter Kriterien soll hoch qualifiziertes Personal nach Österreich geholt werden. Mit Ausstellung der Karte bekommen die Betroffenen auch das Recht auf Niederlassung sowie das Recht auf Zugang zum Arbeitsmarkt. "Österreichweit wurden bisher 676 Rot-weiß-rot-Karten ausgestellt, in der Steiermark waren es 90", so Karl-Heinz Snobe, Geschäftsführer des steirischen Arbeitsmarktservice (AMS). Der Vorwurf, wonach vor allem Profisportler davon profitieren würden, kann Snobe entkräften, "das sind in der Steiermark nur sehr wenige". Im Jahr 2012 soll die Karte auch Fachkräften in Mangelberufen zur Verfügung stehen. Dafür sei es jedoch wichtig, genau zu wissen, in welchen Berufen besonderer Fachkräftemangel vorherrscht, so Spann. Daher sollen Unternehmer noch stärker als bisher dazu animiert werden, offene Stellen dem AMS zu melden, auch wenn die Arbeitsplätze letztlich über andere Kanäle besetzt werden. "Nur so ist ein exakter Überblick über den Arbeitsmarkt und den Bedarf der Betriebe möglich", so Spann. Laut einer internen WK-Umfrage gibt jeder fünfte steirische Betrieb an, offene Stellen nie an das AMS zu melden. MANFRED NEUPER













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