Wie werde ich ... Regisseur?
Menschen, die es nach oben geschafft haben, verraten ihr Erfolgsrezept: Der 36-jährige Bernd Pfingstmann über seinen Weg zum Traumjob Regisseur.

Foto © KKBernd Pfingstmann (36) ist seit den 1990er-Jahren im nationalen und internationalen Filmgeschäft tätig
Ideen, Kreativität und eine billige VHS-Kamera - mehr brauchte es nicht, um Bernd Pfingstmann schon in seinen jungen Jahren für die Filmerei zu begeistern. "Schon früh war mir klar, dass ich eines Tages davon leben möchte", sagt der 36-jährige in Bad Gastein geborene Regisseur mit Hauptwohnsitz in Klagenfurt.
"Dazwischen lagen viele Lehrjahre in nahezu allen Jobs und Bereichen, die es in der Filmbranche gibt. Hinter und vor der Kamera", ergänzt der Filmschaffende, der heute international tätig ist. "Um Regiearbeit zu leisten, sollte man alle Werkzeuge beherrschen, alle Stationen kennen. Trotzdem beginnt jedes Projekt bei null, bringt neue Herausforderungen und schlaflose Nächte. Wer gerne Alltagstrott hat, ist in diesem Job fehl am Platz", schildert er seine Erfahrung.
Interessierten gibt Pfingstmann den Rat: "Die technischen Möglichkeiten sind gegenwärtig besser denn je. Einfach in das kalte Wasser springen und alles ausprobieren. Wenn es doch danebengehen sollte, kann man am Ende immer noch sagen, es ist Kunst."
Features
ZUM BERUF
Beruf. Die Aufgabe von Regisseuren ist die künstlerische Leitung der Herstellung von Filmen, Opern- u. Theaterproduktionen. Sie erstellen die Besetzungsliste wie auch ein dramaturgisches Konzept.
Ausbildung. Entweder autodidakt, an Universitäten oder an speziellen Fachakademien.














