SPÖ-Pensionisten wollen "Frühpensions-Monitoring"

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Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) macht Druck beim Thema "Länger Arbeiten". Wie der ÖVP-Seniorenbund schon zuvor forderte am Montag auch die SPÖ-Organisation ein sogenanntes "Frühpensions-Monitoring". "Das wollen wir jetzt gleich ab Juni", so PVÖ-Präsident Karl Blecha. Statt einer Pensionsreform benötige es eine "Arbeitsreform".
Ein dementsprechendes Zwölf-Punkte-Programm will der PVÖ Sozialminister Hundstorfer sowie den Sozialpartnern vorlegen. Das "Frühpensions-Monitoring" soll dazu dienen, die Gründe für das vorzeitige Ausscheiden aus der Arbeitswelt systematisch zu erfassen und somit das faktische Antrittsalter zu heben. Blecha forderte auch, mehr Geld für Initiativen, die ältere Arbeitnehmer länger im Job halten, in die Hand zu nehmen. So seien viele Frühpensionen durch psychische Erkrankungen bedingt, Rehabilitation und Psychotherapie müssten einsetzen, bevor ein dementsprechender Antrag eingebracht werde.
Der PVÖ fordert außerdem eine verpflichtende betriebliche Gesundheitsvorsorge, die Einschränkung gesundheitsschädlicher Arbeit, das Recht auf Reduktion der Arbeitszeit für ältere Arbeitnehmer und einen Malus für Arbeitgeber, die ältere Beschäftigte kündigen. Hingegen sollten Betriebe, die gesundheitlich eingeschränkte Arbeitnehmer weiterbeschäftigen, Zuschüsse erhalten. Für Mai kündigte Blecha eine Kampagne gegen Zwangspensionierungen an.














