"Grüne Jobs" für Mädchen
Energiereferentin Beate Prettner (SPÖ) will, dass es in zehn Jahren bereits 23.000 Stellen gibt, die sich um umweltfreundliche Produkte, Forschung und Dienstleistungen drehen. Speziell Frauen sollen in den neuen Berufen arbeiten.
Quelle © Filmvorschau | Foto: Kleine Zeitung DIGITAL Kärnten setzt auf nachhaltige "Green Jobs"
13.000 Kärntner leben von sogenannten "green jobs". "Die Wertschöpfung dieser Jobs ist besonders hoch", so Prettner. Jetzt starten zwei Initiativen: Die greenjob-boerse.at soll Kärntner Umwelttechnik-Firmen mit potenziellen Mitarbeitern vernetzen. Etwa sucht Global Player Windtec laufend Mitarbeiter für seinen Standort in Klagenfurt: "Die neue Börse hilft Kärnten, sich als Industrieland zu positionieren. Wir Firmen werden mit dem Web-Auftritt sichtbarer und mögliche Mitarbeiter stoßen leichter zu uns - ein wirtschaftlicher Multiplikator", sagt Astrid Khokhar, Sales-Managerin von Windtec. Da man jährlich 40, aktuell 15 Mitarbeiter brauche, sei das eine große Hilfe, "wo jährlich nur eine Handvoll Umwelttechniker mit ihrer Ausbildung fertig werden".
Die Initiative "girlsgogreen.at" soll 16- bis 21-jährigen Mädchen die Umwelttechnik näherbringen: Elf namhafte Kärntner Firmen wie Green One Tec laden ein, bei ihnen zu praktizieren. PHILIP STOTTER














