Große deutsche Unternehmen wollen neue Stellen schaffen
Die Mehrheit der 30 größten deutschen Unternehmen, die im Börsenindex Dax notiert sind, wollen in diesem Jahr neue Stellen schaffen. Commerzbank, die Deutsche Börse und Bayer verringern möglicherweise Zahl der Beschäftigten.

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Wie aus einer Umfrage der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe) hervorgeht, stellen sogar die von der Wirtschaftskrise besonders gebeutelte Autoindustrie und der Technologiekonzern Siemens wieder Mitarbeiter ein. Volkswagen beispielsweise wolle in den kommenden drei bis fünf Jahren bis zu 50.000 neue Jobs schaffen. Der Sportartikelhersteller Adidas plant demnach etwa 2.000 Stellen. Siemens baute nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr 8.000 Stellen auf, davon 1.000 in Deutschland. In diesem Jahr sollen die weltweit 12.000 offenen Stellen nach und nach besetzt werden.
Nur drei Konzerne - die Commerzbank, die Deutsche Börse und Bayer - wollen dem Bericht zufolge die Zahl der Beschäftigten verringern, sechs Firmen konnten zu ihren Plänen noch nichts sagen. "Die Firmen stellen wieder verstärkt ein. Im Jahresdurchschnitt 2011 werden wir daher weniger als drei Millionen Arbeitslose haben, und es werden so viele Menschen erwerbstätig sein wie nie zuvor im geeinigten Deutschland", sagte der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit, Joachim Möller, der Zeitung.













