41 Prozent der Arbeitszeit ist unproduktiv
Waren es 2008 noch 84 Tage, verbrachten Österreichs Büroangestellte im Wirtschaftskrisenjahr 2009 bereits insgesamt 91 Arbeitstage unproduktiv. Dabei könnte diese "verlorene" Zeit wesentlich kürzer gehalten werden.

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Die Zeit, die im Büro unproduktiv verbracht wird, ist in der Wirtschaftskrise 2009 gestiegen, geht aus einer Studie der Unternehmensberatung Czipin Consulting hervor. 2009 seien in Österreich 41 Prozent der Arbeitszeit oder 91 Tage pro Mitarbeiter unproduktiv verbracht worden, 2008 waren es noch 38 Prozent oder 84 Tage, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Untersuchung.
Zu hundert Prozent produktiv arbeiten ist zwar nicht möglich, aber Czipin schätzt, dass es möglich wäre, die verlorenen Tage auf 33 pro Jahr zu begrenzen. In den 90er Jahren war laut der Czipin-Untersuchungsreihe der unproduktive Anteil an der Arbeit noch von 49 Prozent auf 38 Prozent zurückgegangen.
Führungskräfte administrativ entlasten
Die Ursachen seien vor allem hausgemacht. Schlechte operative Planung und Steuerung sowie zu wenig Führung seien für 64 verlorene Arbeitstage im Jahr und damit gut zwei Drittel der verlorenen Zeit verantwortlich, analysiert Alois Czipin, Geschäftsführender Gesellschafter von Czipin Consulting. Führungskräfte sollten weniger administrative Tätigkeit übernehmen. "40 Prozent proaktive Führung, 25 Prozent reaktive Führung, 15 Prozent Training und Coaching und 20 Prozent Administration wäre die wünschenswerte Einteilung der Arbeitszeit für Manager", empfiehlt Werner Girth, Managing Partner des Unternehmens.
Basis für die Studie sind über 400 Einzelstudien in den Jahren 2008 und 2009 mit 4.200 Beobachtungsstunden.














