Lehrparcours um 5,5 Millionen in Klagenfurt
In Kärnten kommen auf jede Lehrstelle drei Bewerber. Dieser Mangel soll nun mit einem neuen Ausbildungszentrum behoben werden. Am Freitag wurde in Klagenfurt der Spatenstich für das so genannte "Taz" gesetzt.

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Es soll die größte überbetriebliche Lehrwerkstätte Kärntens (für Metall- und Elektrotechnik) werden. Durch einen in Europa "neuartigen Testparcours" (Zitat Landesrat Josef Martinz) sollen schon frühzeitig die Begabungen der Jugendlichen für ihre spätere Berufslaufbahn entdeckt werden. "Wir wissen, dass die falsche Berufswahl den Keim der späteren Arbeitslosigkeit mit sich bringt", sagt AMS-Geschäftsführer Josef Sibitz.
Die Jugendlichen sollen 35 Tests durchlaufen. Diese sollen Aufschluss über 25 Persönlichkeitskriterien geben wie etwa Ausdauer, Pünktlichkeit oder Deutschkenntnisse. Danach bekommt jeder ein so genanntes "Stärkendiplom".
Weg von den Schwächen
Den Parcours sollen, wenn es nach den Verantwortlichen geht, möglichst alle Kärntner Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren durchlaufen - ab Herbst 2011. Dann soll das Taz laut Wifi-Geschäftsführer Andreas Görgei fertig sein. Das Projekt kostet 5,5 Millionen Euro. Knapp die Hälfte wird aus dem Zukunftsfonds bezahlt, den Rest bringen die Wirtschaftskammer und das AMS auf. Wirtschaftslandesrat Josef Martinz (ÖVP) verteidigt dieses Vorgehen: "Genau für solche Projekte ist der Zukunftsfonds da."














