OMV-Vorstände waren auch 2009 wieder die Spitzenreiter
Zehn Millionen Euro, das ist die Jahresgage für die Chefetage des heimischen Ölriesen. Banker verdienten zuletzt weniger.

Foto © ReutersOMV-Chef Wolfgang Ruttenstorfer
Die Wirtschaftskrise hat sich auch bei den Vorstandsgagen von Österreichs ATX-Unternehmen bemerkbar gemacht: Die Vorstände der Top-20-Unternehmen haben 2009 im Schnitt um ein Fünftel weniger verdient als 2008. Am stärksten fiel der Rückgang bei Banken und Versicherungen aus. So mussten die Vorstände der Erste Group ein Minus von 56 Prozent hinnehmen. In absoluten Zahlen ging deren Gehalt von 10,8 auf 4,7 Millionen Euro zurück. Auf der Gewinnerseite stehen die Post-Manager, die 3,4 Millionen Euro abkassierten, 42 Prozent mehr als 2008. Am teuersten war der fünfköpfige OMV-Vorstand mit zehn Millionen Euro, so das "WirtschaftsBlatt".
Aber nicht alle Unternehmen haben in der Krise die Bezüge der Manager gekürzt. Die Flughafen-Wien-Chefs haben im Vorjahr 1,4 Millionen Euro bekommen, ein Plus von sieben Prozent. Mehr kassiert haben 2009 auch die Vorstände von Wienerberger (acht Prozent), OMV (fünf Prozent) und Semperit (4,5 Prozent). Nach der OMV war es im Vorjahr für Vorstände am lukrativsten, bei der Strabag oder Andritz beschäftigt zu sein. Die Strabag-Vorstände kassierten 8,7, die Andritz-Manager 7,9 Millionen.














